(Vor-)Urteile über die Germanen
Verfasst von wortman am Mai 23, 2008
In den Ohren eines Römers oder Griechen klingt die barbarische Sprache nicht wie die Sprache von Menschen, sondern wie Gestammel und bloßer Lärm. Schrecklich sind die Gesänge, unter deren Ansturm das klassische Versmaß des gelehrten Dichters zu Bruch geht. Wie sollte man aber auch den Hexameter, den Sechsfüßer, kunstvoll zusammenfügen, wenn vor des Poeten Haustür ein sieben Fuß großer Burgund johlend den Tanzboden stampft?
(Repräsentatives Urteil der Antike über die Barbaren)
Sie sind abstoßend hässlich und wiederwärtig, wie zweibeinige Tiere, die außer der Stimme und den Gliedern nichts Menschliches an sich haben.
(Offizier Ammianus Marcellinus über das Aussehen von Barbaren)
Es gilt unter ihnen als träge und schlaff, sich mit Schweiß zu erarbeiten, was man mit Blut erringen kann.
(Der römische Historiker Tacitus über die Lebensart der Kimbern)
Sie kämmen sich das widerstrebende Haar und knüpfen es kunstvoll. Aber sie wollen nicht geliebt werden. Das ist Schönheitspflege für das Auge des Feindes. Sie wollen groß und furchtbar erscheinen.
(Der römische Historiker Strabon über die Körperpflege der Kimbern)
Im Kampf jubelten sie, weil sie hofften, das Leben auf ruhmvolle und beglückende Art verlassen zu dürfen.
(Beobachter der Schlacht von Noreia über die Kimbern und Teutonen)
Sie achten und hören auf ihre Frauen. Sie sind ihre Genossinnen, bereit, Gleiches in Mühen und Gefahren, leichtes in Frieden und Kampf zu ertragen und zu wagen.
(Der römische Historiker Tacitus über die wilden Kimbern und Teutonen)
Auch wenn dein Feind wie eine Maus aussieht, solltest du ihn wie einen Löwen betrachten.
(bekanntes Sprichwort, das auch auf die Varus-Schlacht zutrifft)
Dieser Eintrag wurde erstellt am Mai 23, 2008 um 4:30 Uhr nachmittags und ist abgelegt unter Da sage ich.... Getaggt: (Vor)Urteile, Barbaren, Germanen. Du kannst alle Antworten auf diesen Eintrag mitverfolgen über den RSS 2.0 Feed. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder Trackback von deiner eigenen Site.
Mai 23, 2008 um 4:53 Uhr nachmittags
Wo isn hier das Gästebuch
? Wieder da bin und liebe Grüsse dalass …
This morning when God opened a window to Heaven, He saw me, and He asked, My child, what is your greatest wish for today? I responded, “Please, take care of the person who is reading this message, their family and their special friends. They deserve it and I love them very much.” The love of God is like the ocean, you can see its beginning, but not its end. This message works on the day you receive it. Let us see if it is true. ANGELS EXIST but sometimes, since they don’t all have wings, we call them TRUE FRIENDS. Pass this on to your true friends…
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My Friend
Mai 23, 2008 um 5:25 Uhr nachmittags
Da bin ich aber gern Germane!
Mai 24, 2008 um 9:23 Uhr nachmittags
den ersten satz habe ich heute morgen von meiner kollegin über die russen sagen hören … hatte mich erschreckt … und was ich am schlimmsten fand, ihr versuch der rechtfertigung: Ich bin in der DDR aufgewachsen. Ich weiß wovon ich rede.
daraufhin sagte ich ihr, dass diese vier jungs an der bushaltestelle geboren wurde, als die mauer bereits nicht mehr bestand …
traurige wahrheit, der mensch urteil gerne ohne sich mühe zu machen.
aber wieso cola? ich trinke nur kaffee und schokolade in jeglicher form esse ich viel zu selten, als dass es den deutschen durchschnitt auch nur annähern könnte ;-)))