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Wirf ab

Verfasst von wortman am Mai 26, 2008

Es ist so still geworden,
Verrauscht des Abends Wehn,
Nun hört man allerorten
Der Engel Füße gehn,
Rings in die Tale senket
Sich Finsternis mit Macht ~
Wirf ab, Herz, was dich kränket,
Und was dir bange macht!

Gottfried Kinkel
1815 - 1882

4 Antworten zu “Wirf ab”

  1. Monilisigudi sagt:

    Meine Bald-Schwiegertochter hat es nun in ihrem Blog geschrieben. Ich wollte ihr ja nicht vorgreifen. Leider hat sie am Freitag ihr Kind verloren, es waren beim Ultraschall keine Herztöne mehr da. Das war und ist der Grund meiner Traurigkeit und meiner Tränen. Es ist so schade, schmerzt seelisch. Die beiden sind jung und ganz am Anfang, also bleibt ihnen die Hoffnung. Und ich hoffe, dass sie es vor allem psychisch gut verkraften. Tja, ich wäre so gerne Oma geworden! LG, ich wünsch dir einen guten Wochenstart. Gudi

  2. Monilisigudi sagt:

    danke dir für die netten worte und die pusteblume! lg gudi

  3. gunwoman sagt:

    ein schönes Gedicht…ich versuch mich auch von so manchen Sachen zu befreien..obs gelingt, weis ich noch nicht…

  4. Angie sagt:

    Das finde ich sehr schön. Habe ich noch nie gehört, klasse!

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