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Die sieben hermetischen Prinzipien

Verfasst von Wortman am 24. August 2008

“Der Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister – Schlüssel, durch dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen.”
Das Kybalion

Die sieben Prinzipien, auf welchen die ganze hermetische Philosophie beruht:

1. Das Prinzip der Mentalität
Das Universum ist mental.

2. Das Prinzip der Entsprechung
Wie oben, so unten; wie unten, so oben.
Es besagt, dass es immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Plänen von Sein und Leben gibt.

3. Das Prinzip der Schwingung
Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.

4. Das Prinzip der Polarität
Alles ist zweifach, alles ist Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden.

5. Das Prinzip des Rhythmus
Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung
Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.

7. Das Prinzip des Geschlechts.
Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen.

Quelle: Hermes Trismegistus / Das Kybalion / Die hermetische Philosophie

10 Antworten zu “Die sieben hermetischen Prinzipien”

  1. matha sagte

    das ist feiner Beitrag! schön zu lesen -
    aber ist da nicht ein kleiner Schreibfehler ” altes ist Pole “?

  2. matha sagte

    hm – will ja nicht… aber heißt es nicht “sind”?
    obwohl, ein kleines Wortspiel mit Polen… das ist was für meinen kindlichen Nationalstolz! ;o)

    P.S.: I’ve sent you an email.

  3. axinia sagte

    Schöne Reihe, allerdings bin ich nicht mit dem ersten (1. Das Prinzip der Mentalität:Das Universum ist mental.) einverstanden. was heißt das bitte? Das is eine Beleidigung für das Universunm, finde ich…
    Mental sein ist sehr arm und begrenzt, nur der Geist /Spirit ist unbegrentz…

  4. wortman sagte

    ich hab mich da noch nicht so tief hinein gedacht, daher vorerst die “erklärung des verfassers”:

    das All (das All ist wesentliche Wirklichkeit, die allen äußeren Manifestationen und Erscheinungen, welche wir unter den Ausdrücken “das materielle Universum”, “die Erscheinung des Lebens”, “Materie”, “Energie” erkennen, kurz allem, was unseren
    materiellen Sinnen wahrnehmbar ist, zugrunde liegt) Spirit ist, welches in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welches aber gedacht und betrachtet werden kann als universelles, unendliches, lebendes Mentales.

  5. Philosophie ist der Wissenschaft sehr ähnlich. Die Philosophen haben aber einen Vorteil gegenüber der Wissenschaft:
    Sie sind nicht an physische oder mathematische Gesetze gebunden. Wie Albert Einstein schon sagte: Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt

    Finde diese Prinzipien sehr logisch. Und Faszinierend!!

  6. freidenkerin sagte

    Oh, da bringst du mit dieser Seite aber etwas in mir zum Schwingen, lieber Wortman, Erinnerungen nämlich. Ich war mal eine Zeitlang Mitglied einer freimaurerisch angehauchten Geistesschule. Hermetik ist mir von da her ein Begriff. Auch das Pentagramm. Ich denke, ich werd demnächst mal etwas darüber schreiben…

  7. wortman sagte

    Liebe Freidenkerin, jetzt hast mich an einem wunden Punkt getroffen ;) Du warst in einer freimaurisch angehauchten Geistesschule? Darüber muss ich alles wissen ;) Wenn du möchtest, kannst du mir auch mailen, falls du denkst, Erklärungen passen nicht so in einen öffentlichen Blog ;)

  8. freidenkerin sagte

    Ich möchte seit längerem schon meine Erfahrungen diesbezüglich in einem Artikel verarbeiten. Ich weiß bloß noch nicht so recht wie, denn diese ganze Geschichte ist ausgesprochen vielschichtig.

  9. freidenkerin sagte

    Aber nun geh ich erst mal zu “Tollwood”. Ich nehme meine Digikam mit und werde mindestens einen “Räuberpunsch” trinken. Vielleicht, wenn ich später nicht “dadelbedüdelt” (herrlich!) bin, nehme ich die Geschichte noch in Angriff.

  10. wortman sagte

    Am besten eine Rubrik dafür machen und dann nach und nach Beiträge schreiben. Das wäre vielleicht die beste Lösung.

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