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Projekt 52: KW 21/ Eine Reise in die Zukunft

Geschrieben von Wortman - 23. Mai 2010

Diese Woche geht es beim Projekt 52 um eine “Reise in die Zukunft”.  Im Grunde ein unerschöpfliches Thema, da es mannigfaltige Ideen und Visionen über eine mögliche Zukunft gibt.

Herr W. überlegte, ob er sich nun an Alexander Hartdegen wenden sollte. Letztendlich entschied er sich, lieber keine direkte Zeitreise anzutreten.
So kam es, dass sich Herr W. und der Zauberstuhl auf den Weg nach Island machten, um dort die Nornen über die Zukunft zu befragen.

Herr W und der Zauberstuhl bei den Nornen

Bild: T.R. aka Wortman

31 Antworten zu “Projekt 52: KW 21/ Eine Reise in die Zukunft”

  1. Eileen sagte

    Ha, coole Idee! :D

  2. mohrle sagte

    *g* und was sagten die in Isaland? “Asche über dein Haupt”

  3. ingja sagte

    Ich wüßte gelegentlich auch gern, was die Zukunft bringt und würde mich freuen, wenn es positiv wäre :-) . Herr W. mit seinem Zauberstuhl hätte mich ruhig als seine Begleiterin auswählen können *g*.

    Liebe Grüsse :-)

    • Wortman sagte

      Hättest mal was gesagt. Er hätte dich bestimmt mitgenommen ;)

      Ganz ehrlich? Ich möchte nichts über die Zukunft wissen. Die Gefahr, persönliche Schrecken zu erleben, ist zu groß. Wer weiß, ob man damit danach wirklich umgehen kann, wenn man sie erfahren hätte.

      • ingja sagte

        Ein Mensch kann unendlich viel ertragen. Das zeigt doch schon, wie manche Menschen, trotz schwerstem Schicksal, immer wieder auf die Beine kamen. Allerdings ist die Frage, ob das Herz dann noch offen sein kann, oder ob es vollständig dicht macht. Manch einer läuft dann verbiestert durch die Welt und ein anderer Mensch nimmt es an und ist trotzdem offen.

        Ach ja, und es ist typisch, dass man von Möglichkeiten immer erfährt, wenn es zu spät ist *g*.

        Liebe Grüsse :-)

        • engelchenfiona sagte

          niemand kann unendlich viel ertragen
          bis zu einem bestimmten punkt ja, aber dann schaltet der kopf ab
          du brichst zusammen, nein man kann nicht unendlich viel ertragen
          und für jede last, die dir auferlegt wird, brauchst du auch eine entsprechende regenerationszeit

        • ingja sagte

          Lieber Wortman, stimmt, ich habe mich da wohl vertan. Natürlich wäre es schrecklich, solche Infos zu bekommen. Doch gäbe es da immer noch die Hoffnung, dass die Voraussage nicht eintrifft. Selbst Nostradamus hat sich schon geirrt. Wie oft wurde schon der Weltuntergang prophezeit. In der Hinsicht würde ich lieber nach den Worten leben: Sorge Dich nicht, lebe! Schlimmer ist für mich eine Aussage, wenn jemand krank ist und man sagt, der Mensch hat nur noch evtl. 2 bis 3 Jahre (oder noch weniger) zu leben. Das erscheint mir realistischer und sich mit solchen Nachrichten auseinanderzusetzen, die Menschen betrifft, die einem nahe stehen, das ist verdammt schwer.

          Liebe Grüsse :-)

          • Wortman sagte

            Naja, Nostradamus war nicht gerade ein toller “Hellseher”. Seine Prophezeiungen waren doch mehr als wässerig und so konnte jeder irgendwie, irgendwas passendes in seine Aussagen hinein interpretieren.
            Da liebe ich mir den Mühlhiasl. Seine Voraussagen sind weitaus genauer gewesen.

            • freidenkerin sagte

              Oder den Alois Irlmaier aus Freilassing. Der hatte mit seinen Vorhersagen eine beinahe 100%ige “Trefferquote” erzielt. Seine hellseherischen Fähigkeiten sind ihm sogar während eines Gerichtsprozesses bestätigt und bescheinigt worden.

            • Wortman sagte

              Der sagt mir nun gar nichts. Da muss ich mal googlen.
              Der Mühlhiasl ist ja recht berühmt.

  4. Wortman sagte

    Ein Mensch kann unendlich viel ertragen. Das zeigt doch schon, wie manche Menschen, trotz schwerstem Schicksal, immer wieder auf die Beine kamen

    Da verwechselst du etwas, ingja. Das sind Sachen, die man “plötzlich” erlebt hatte und verarbeiten musste.
    Wenn man in die Zukunft blicken könnte und man würde sehen, die eigenen Kinder wären z.B. 2013 nicht mehr leben… dann ist das vorab verarbeiten unmöglich. Man müsste damit leben, dass in dem Beispiel die Kinder in 3 Jahren tot wären. Man könnte sie davor nicht beschützen… und genau DAS würde einen zerbrechen.

    • engelchenfiona sagte

      wenn wir das könnten würde ich wahrscheinlich noch immer versuchen, meinen bruder vor dem tod zu schützen, meine kinder vor dem stress der letzten 4 jahre, mich selber vor der last der letzten 4 jahre, ach was sag ich vor den letzten 15 jahren und eigentlich noch viel weiter…..
      gott du weckst wünsche in mir und alle haben irgendwie nur damit zu tun kummer abzuwenden :(

  5. engelchenfiona sagte

    wenn du gerade da bist, frag doch mal nach den lottozahlen für nächste woche ;)

  6. Wortman sagte

    @Fiona: Jeder würde wohl versuchen, einen geliebten Menschen wieder zum Leben zu erwecken. Doch sollte man dabei niemals vergessen, das Schicksal lässt sich nicht betrügen. Es würde immer Konsequenzen geben, die man vorher niemals einbezogen hätte.

    Bestes Beispiel ist immer diese Aussage: “Wenn ich könnte, würde ich in der Zeit zurück gehen und Adolf H. umbringen”. An sich ein guter Gedanke, aber die Millionen Menschen, die man dadurch retten würde, ziehen Millionen Tote nach sich, die nur aus den Folgen des Krieges entstanden sind.
    Zum Beispiel würde ich dann sofort aufhören zu existieren, denn nur dadurch, dass der Sohn meiner Großeltern jung im Krieg gefallen ist, haben sie danach eine Tochter gezeugt – meine Mutter. Dementsprechend würden auch meine Töchter und mein Enkel in der gleichen Sekunde aufhören zu existieren und das Leben meiner heutigen Exfrau wäre völlig anders verlaufen…

  7. Petra sagte

    Uiha.. da steckt aber auch ne Menge Geschichte in dem Bild. Geschichte und Zukunft.. Super Worti :-)
    LG P.

  8. freidenkerin sagte

    Ach, die Lottozahlen der nächsten Woche wüsste ich auch sehr gerne… ;-)
    Ansonsten – was würde es nützen, könnte man wirklich in die Zukunft blicken? Ich glaube, dadurch würde weitaus mehr Schaden, Kummer, Trauer entstehen als Positives. Höchstwahrscheinlich können wir uns allesamt glücklich schätzen, nicht zu wissen, was hinter der nächsten Biegung unseres Lebensweges liegt…

    • Wortman sagte

      Genau SO sehe ich das auch, Freidenkerin. Das würden wir nicht ertragen, wenn man bestimmte persönliche Dinge sehen würde, die mehr als negativ verlaufen…

  9. paradalis sagte

    Du hast es gut, lieber Worti. Schon wieder genial umgesetzt. Und ich grübel und grübel und mir fällt nichts ein. :-)
    LG!

    • Wortman sagte

      Danke dir Paradalis. Du hast doch auch immer tolle Ideen. Ich denke, da wird dir garantiert etwas einfallen. Hast ja noch ein paar Tage Zeit ;)

  10. Eileen sagte

    Bin ja mal gespannt ob wir Erfahren was sie ihm vorhersagen :O)

  11. [...] Gefühle überrollen mich ein wenig, hervorgerufen durch einen Beitrag hier. [...]

  12. freidenkerin sagte

    Der ist auch mehr in unserer Gegend – Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land – sehr bekannt. Ich hab seine Biographie, wenn du willst, kann ich sie dir gerne leihen, wenn du und Steffi mich hoffentlich demnächst besuchen kommt! :-)

  13. valentiner sagte

    Tolle Perspektive! (Ich meine das Foto ;-) )

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