Ein Mensch
Geschrieben von Wortman - 22. Februar 2012
Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist,
verdient nicht zu leben.
Martin Luther King
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Geschrieben von Wortman - 22. Februar 2012
Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist,
verdient nicht zu leben.
Martin Luther King
Dieser Eintrag wurde erstellt am 22. Februar 2012 um 20:56 und ist abgelegt unter Nicht kategorisiert. Getaggt mit: Leben, Martin Luther King, Mensch, sterben, verdienen, Zitat. Du kannst alle Antworten auf diesen Eintrag mitverfolgen über den RSS 2.0 Feed. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder Trackback von deiner eigenen Seite.
theomix sagte
Nie und nimmer von ML King. Auch wenn zig Internetquellen das sagen.
Dass ein Mensch nicht “verdient zu leben”, kommt wohl nicht von jemandem, der für die Gleichberechtigung aller eintritt. Und Feinde gewaltfrei überwinden will.
Ist vielleicht eher aus einem Western…
Wortman sagte
Ich habe das schon öfters mal gesehen mit MLK als “Autor”. Mag sein, es ist tatsächlich nicht von ihm – aber die Aussage hat schon ihren Wert.
Wenn man für nichts bereit ist zu sterben, liebt man auch nichts – wohl auch nicht das eigene Leben. Also wozu lebt man dann überhaupt?
shelkagari sagte
Vielleicht um andere Auswege zu finden als für etwas zu sterben? Vielleicht lebt man dafür?
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Aussage von Martin Luther King sein soll – viel zu heroisch eingefärbt, das würde zu einem Navy-Seals-Obermufti passen, aber nicht für jemanden, der für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit eingetreten ist.
mutterchaos sagte
Bin kein navy seal obermufti, würde aber für meine Jungs mein Leben geben, wenn nötig
Wortman sagte
Ich denke, das ist damit auch gemeint.
theomix sagte
“Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.” Das ist Albert Schweitzer. (Aber wirklich. A. S., Die Ehrfurcht vor dem Leben: Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, 9. Auflage 2008, Seite 21, nach Google books)
Das genügt, um für ein ganzes Leben heroisch zu sein, um zu lieben und zu leiden, und dann doch darauf zu verzichten, das Ganze zu bewerten.
Wortman sagte
Einen Ausweg finden um nicht zu sterben heißt für mich, sich der Verantwortung zu entziehen, das zu verteidigen, was man liebt – wie z.B. die Familie.
mutterchaos sagte
Und wieder denken wir das gleiche lieber Herr Wortman. Das wird zur schönen Gewohnheit
shelkagari sagte
Das impliziert, dass jeder, der lieber verhandeln als unnötig Blut vergießen will, feige ist – das ist schon hart!
mutterchaos sagte
Da liest du dann was falsches rein. Niemand will UNNÖTIG Blut vergießen, aber wenn es das Leben meiner Kinder retten würde, und nichts anderes wäre mehr machbar, dann würde ich mein Leben geben. Selbstmord ist damit nicht gemeint, auch nicht unbedarft ins Verderben rennen. Aber Opfern für die die man liebt.
Wortman sagte
So sehe ich das auch
Wieder mal einer Meinung…
Wortman sagte
Es gibt Dinge, die sind nicht verhandelbar… dazu gehören z.B. Kinderschänder und Vergewaltiger.
Wortman sagte
Ich hab so das Gefühl, wir reden ein wenig aneinander vorbei… im Grunde ist dieses Zitat nur eine Metapher. Man könnte auch sagen: “Wenn man nichts liebt, wozu lebt man dann?”
theomix sagte
Wortman (als Urheber
)
So lese ich es lieber. Der vermeintliche MLK übertreibt mit seinem Pathos.
Wortman sagte
Meinst, ich soll mich mal drunter schreiben?
theomix sagte
Klaro!
Wortman sagte
Ich glaube, dass gibt dann Beschwerde – so von wegen “mit fremden Federn schmücken”
theomix sagte
Aber so kommt vielleicht der richtige Autor aus der Deckung.
Wortman sagte
Wenn der noch lebt…
minibares sagte
Sorry, aber das finde ich schon ein wenig hart.
Wortman sagte
Warum denn “sorry”?
Klar klingt das hart – aber ich denke, es ist eher als Metapher zu verstehen.