Wortman

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Glück und Leid…

Posted by Wortman - 21. September 2008

… liegen oft sehr dicht beieinander.

Gestern haben wir noch meinen Geburtstag in überaus lustiger Runde gefeiert und heute Vormittag schlug das Böse dann gleich mit geballter Ladung zu:

Wir mussten mit „Figaro“ heute in die Tierklinik weil er schwer atmend und leicht apatisch am Boden lag.
Nach Röntgen und Blutuntersuchung stand fest: Wasser in der Lunge und ein wahrscheinlicher Tumor.
Nach eingehender Beratung mit der Tierärztin, dem Pro und Contra, hat sie geraten, Figaro besser jetzt einschläfern zu lassen, bevor er unter Umständen qualvoll erstickt.

Wir haben dann schweren Herzens zugestimmt.

Figaro fehlt uns sehr. Keiner mehr da, der
– eine Höhle auf dem Sofa baut,
– maunzt, wenn es Zeit ist, ins Bett zu gehen,
– Ballwerfen mag,
– bei dem Wort Käse einen regelrechten Freudentanz aufführt,
– sich am Buch schuppert, wenn man versucht es zu lesen,
– sich mit einem richtig unterhält.

Bis zum letzten Atemzug waren wir bei ihm und haben seiner Seele die Wärme gegeben, die sie für den letzten Weg brauchte.

WIR VERMISSEN DICH SEHR!
Ruhe in Frieden Figaro.

Der einzige Trost ist, man kommt nicht in eine leere Wohnung zurück. Dingel und Tiger sind ja noch da. Allerdings hat Tiger schon maunzend die Wohnung nach seinem Bruder abgesucht…

Das Schlimme ist: Bis gestern Abend hat er sich benommen wie immer. Keinerlei Warnanzeichen. 😦

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51 Antworten to “Glück und Leid…”

  1. Anna said

    das tut mir total leid… ist schon sehr traurig, wenn ein haustier stirbt, dass so lange bei einem war und schon dazugehörte wie ein familienmitglied. aber wie du sagst, zum glück ist eure wohnung nicht ganz katzenleer.
    behaltet in in lieber erinnerung! war wirklich ein schnuckliges kerlchen.

  2. Sterntau said

    Nein oder? Der süße Flauschpopo ist nicht mehr??? 😥
    Das ist nicht gerecht, nicht fair. Er war so ein hübscher Katerle….

    Hoffentlich geht es ihm jetzt besser.
    Für euch bleibt mir nur ein kleiner Gruß und ne feste Umarmung….

    *traurig*

  3. Schildmaid said

    Oh, wie traurig. Das tut mir so leid für euch.
    Es ist immer solch ein Schock, wenn der Tod so plötzlich kommt, ohne Vorwarnung.
    Das es eine gute Entscheidung war, ihn einschläfern zu lassen, um ihm Schmerzen zu
    ersparen, ist auch kein richtiger Trost. Jedenfalls nicht zu diesem frühen Zeitpunkt. 😦

    Gruß und Umarmung …

  4. wortman said

    @Anna: Figaro ist 14 Jahre alt geworden. Zum Glück sind hier noch zwei Katzen/Kater. Nach dem Einschläfern in eine leere Wohnung zu kommen, wäre fatal geworden…

    @Sterntau: Ja, der süße Flausch musste leider heute diese Welt verlassen. Es war das Beste für ihn.
    Danke dir für die Umarmung. Das tut uns gut.

  5. wortman said

    @Schildmaid: Es war die einzige Möglichkeit ihn zu erlösen. Waren bis zum letzten Atemzug bei ihm.
    Ob nun früher oder späterer Zeitpunkt. Jedes Wort bringt ein Quentchen Trost.

  6. ehefrau said

    oh, das tut mir sehr leid, er war ein sehr sehr hübscher kater.
    sehr traurig, sowas.
    viele grüße!

  7. Sany said

    och ne …
    Das tut mir ganz arg leid!!!

  8. wortman said

    @Ehefrau: Danke dir. Zum Glück sind hier noch mehrere. Das wäre entsetzlich, danach in eine leere, stille Wohnung zu kommen.

    @Sany: Danke dir.

  9. Sany said

    kann es sein, dass hier in deinem blog die uhr anders geht?

    nene … so ein badetuch ist zu groß, das bekomm ich net gewickelt …

  10. Gucky said

    Oh… das ist jetzt aber eine traurige Nachricht… 😯
    Aber ich war auch immer der Ansicht, daß es besser ist, so ein Tier sanft „einschlafen“ zu lassen als ihm lange Quälerei zuzumuten.

  11. Xander said

    Das tut mir leid für Euch. Bei unserem Hund war es genau das gleiche – Tumor und Wasser in der Lunge. Doch bei ihm hatte sich der Zustand langsam verschlimmert, bis die Diagnose gestellt werden konnte – bei Figaro schien es ja zumindest schnell zu gehen…

  12. wortman said

    @Gucky: Auf alle Fälle ist es „humaner“ ein Tier sanft einschläfern zu lassen als es an seiner Qual sterben zu lassen. Das ist man dem Tier einfach schuldig, denn man hat die Verantwortung dafür ja übernommen.

  13. wortman said

    @Xander: Der Hammer ist/war eben, gestern hat er noch rumgewuselt wie immer. Man hat ihm nichts angemerkt. Wie immer mit der Schnellste bei der Futterverteilung usw.

  14. NiRAk said

    Lieber Wortman
    so eine überraschende, furchtbare Nachricht. Ich fühle mit Euch.
    Leider musste auch ich meine lieben „tierischen“ Freunde auf diesem Weg begleiten.
    Was tröstlich bei diesem schnellen Verabschieden war – er musste nicht lange leiden.
    Ganz liebe Grüße

  15. Maren said

    .. liegen dicht beieinander .. habe ich bei dem Titel auch weiter geführt.

    Dasselbe hatte ich ja fast letztens mit meiner Meersau. Hm, sowas ist immer schlimm. 😦 Es tut mir wirklich sehr Leid für dich, auch wenn meine Worte immoment wahrscheinlich eher nicht tröstlich sind, der Schmerz wird noch zu groß sein. Ich finde es aber gut von dir, dass du ihn nicht hast leiden lassen, ich würde sogar sagen, das war mutig. Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser. Und du hast Fotos zur Erinnerung. =)

  16. Maren said

    (Tut mir Leid, mein Kommentar ist doof, aber ich finde in solchen Situationen trösten ist irgendwie .. so viele Worte, aber keine, die wirklich helfen können.)

  17. zillie said

    Das tut weh…, ich denk an Dich. Man hängt ja doch ganz schön an den Tierchen. Für ihn war’s so am besten.

  18. GunWoman said

    Mein herzliches Beileid Worti :(…es ist immer schmerzhaft ein geliebtes Wesen hergeben zu müssen. Immerhin konntet ihr eine (für Figaro hoffentlich sanfte) Methode wählen, die einen würdevollen Abschied ermöglicht hat. Bewahrt ihn in Euren Herzen und in Euren Erinnerungen.

    Mir wird dieser Schritt wohl auch nicht erspart bleiben. Meine Mietz ist mittlerweile ja auch schon 11 Jahre alt *staun*…

    Fühlt Euch gedrückt.

    LG

  19. wortman said

    @Maren: So doof ist dein Kommentar nicht. Es ist immer schwer, irgendwelche passenden Worte zu finden. Würde mir auch nicht anders gehen. Ich hab es schon bei der Antwort für Gucky geschrieben: Ein Haustier bedeutet immer, die volle Verantwortung zu übernehmen. Das ist man dem Tier schuldig. Die Entscheidung fiel sehr schwer, aber wir standen bei ihm, kraulten und streichelten ihn bis zum allerletzten Atemzug.
    Ich denke, es ist der „ultimative“ Liebesbeweis für sein Haustier.

    @Zillie: Es war einfach das Beste für ihn. Alles andere wäre nur Quälerei gewesen. Auf dem Röntgenbild hat man deutlich überall das Wasser gesehen…

    @Nirak: Man sollte niemanden leiden lassen, auch kein Tier. Gestern Abend hat er mich noch angemaunzt, ich soll endlich ins Bett gehen. Zwischen dem Maunzen rannte er immer zur Schlafzimmertür. Das war schon fast wie richtiges reden…

  20. wortman said

    @Gunny: Es war eine sanfte Methode. Figaro bekam eine Vollnarkose. Nach der Prüfung durch die Tierärztin, ob die 100% angeschlagen hatte, bekam er eine zweite Spritze. Eine Überdosis Narkosemittel. Er ist im Prinzip im Schlaf gestorben. Ohne leiden zu müssen. Es hatte keine zwei Minuten gedauert bis das kleine Herz aufhörte zu schlagen.

  21. Diane said

    Traurige Sache. Da sage ich Dir auch mein Beileid!
    – Aber so genau kann man sowas bei Tieren auch nicht voraussagen. So schnell sterben die auch wieder nicht – ich kenne Katzen mit 18 Jahren oder älter + OP oder positiver Behandlung wegen sowas.
    Bei meiner Ma sind sie natürlich gestorben – die verabschieden sich sogar richtig. Das is für beiden Seiten eine gute Sache, wenn man den Weg mitgehen will. Wie in Hospiz – sehr menschlich, auch für das Tier!
    – Es ist zwar traurig besonders für den Menschen – aber ich weiss auch von Menschen, die keine Todes-Spritze wollen. Selbst dann nicht, wenn sie leiden … da entscheidet jeder anders. Nur bei einem Tier entscheidet der Mensch, das ist der Unterschied.

    Ob ein Tier tatsächlich eine „lange Quälerei“, wie Mr. gucky schreibt – können wir so nicht beurteilen, weil draussen verkriechen die Tiere sich und sterben auch, ohne dass der Mensch ihnen hilft. Sie „ticken“ anders – es ist Natur … nur der Mensch ist so … über empfindlich, was Tod und Sterben betrifft und macht oft Sachen, die im Grunde qualvoller sind. Wenn ich nur an Zyankali denke, was manche bedenkenlos verlangt haben. Dabei ist es ein entsetzliches Sterben damit! Das wissen die nur vorher nicht … sowas wissen leider nur Insider, die sich mit diesen Giften auskennen.

    Ich wünsche Dir viel Trost durch Deine zwei anderen Katzen.

  22. Maren said

    Auf jeden Fall. Ich finde es auch wichtig, hättet ihr es nicht getan, wäre er vielleicht alleine gestorben, mitten in der Nacht. Und so wart ihr bei ihm. Deswegen habe ich dasselbe bei meinen beiden Meersäuen, die ich bis jetzt einschläfern lassen musste auch getan. Alleine sterben stelle ich mir sehr schlimm vor und auch wenn die Menschen immer über ’nur Tiere‘ reden, ich bin der Meinung, auch sie haben genau wie wir Gefühle! Ich bin stolz auf dich, auch wenn das jetzt aber wirklich doof klingt.

  23. m. said

    tut mir leid! oje, bin sowieso total durch den Wind…
    ich könnte glatt heulen.

  24. buchmaus said

    Ohje ich lese das erst jetzt … das tut mir sooo leid!!
    Vor allem wenn es so plötzlich kommt sitzt der Schock tief. Aber andererseits, ist es gut dass er nicht lange leiden musste .. sondern bis kurz vorher noch fit und fidel war!
    14 Jahre ist auch ein gutes Alter für eine Katze (oder?) und bei Dir hatte er sicher ein wunderbares Leben!
    *drückdich*
    LG
    Heidi

  25. wortman said

    @Maren: Genau, wir wollten nicht, dass er alleine ohne beistand womöglich nachts stirbt.

    @Buchmaus: Ob es ein gutes Alter ist, weiß ich nicht. Die Katze ist immerhin schon 19 und noch richtig fit.

    @Matha: Danke dir aber was ist mit dir? Irgendetwas passiert?

    @Diane: Sicherlich hast du recht, Tiere ticken anders und in der Natur wären sie „für sich“ gestorben. Das Herz hat auch nicht mehr so mitgemacht und wie gesagt, die Tierärztin selber hat gesagt, trotz OP etc. wäre es für ihn besser, er würde eingeschläfert werden.

    Sicher, wir Menschen entscheiden über Tod und Leben bei den Tieren, aber für mich bleibt auch beim Menschen selber die „Sterbehilfe“ unabdingbar. Warum sollen Menschen dahin siechen, an Maschinen hängen bis sie von alleine sterben? Es gibt sicherlich „schönere“ Methoden als Zyankalie…
    Wenn bei Menschen eine Überdosis Narkosemittel die gleiche Reaktion hervor ruft wie bei einem Tier, wäre es doch eine sehr humane Sterbehilfe.

  26. lady m said

    och Mensch… das muss ein ziemlicher Schock für Euch gewesen sein.

    Ich wünsche Euch, dass ihr das einigermaßen verdauen könnt…

    ein sachter Drücker zu Euch !!

  27. kelly said

    die erinnerung wird bleiben, der schmerz wird auch immer wieder aufbrechen, doch ihr wisst wie und wann er über die regenbogenbrücke gegangen ist.
    liebe grüsse voll anteilnahme
    kelly

  28. wortman said

    @LadyM: Danke dir. Verkraften muss man es, denn hier sind noch 2 Schmusetiger, die Zuwendung brauchen.

    @Kelly: Wir waren dabei… bis zum allerletzten Atemzug. Über die Brücke ist er in Frieden gegangen.

  29. Cristata said

    Sie warten am Ende der Brücke auf
    uns!Ich bin mir sicher.
    Ich kenne diesen Schmerz und bin
    traurig.
    LG Cristata

  30. Niesi said

    Oh nein, der süß Kater… aber wenn es wohl nicht anders geht, erweist man ihm so die letzte Achtung und Liebe.

  31. wortman said

    @Cristata: Das seh ich auch so. Irgendwann sieht man sich wieder…

    @Niesi: Es ließ sich leider nicht verhindern 😦

  32. schneegespenst said

    Oh nein, das tut mir so leid. Ich habe gerade das Thema in meinem Blog. Was ein verrückter Zufall. Man liebt sie doch und will sie nicht verlieren. Bin jetzt echt traurig, fühle wirklich mit dir. Das ist nicht nur so daher gesagt. Kürzlich haben wir ja noch über unsere Katzen gesprochen, erinnerst du dich? Du wirst ihn sicher in liebevoller Erinnerung behalten. Das er sich vorher nix hat anmerken lassen…..so plötzlich das trifft einen ja auch so unvorbereitet….Wie gesagt….ich fühle ehrlich mit dir!

  33. wortman said

    @Schneegespenst: Das ist ja grade das „kuriose“: Bis vorgestern Abend war der total quietschfidel, obwohl er aufgrund des Röntgenbildes also schon völlig „k.o.“ hätte sein müssen. Es ist uns nichts aufgefallen. Er hatte die Tage, Wochen vorher gefressen, getobt usw. wie immer…

    Deinen Beitrag hab ich grade gelesen und kommentiert.

  34. Hallo Torsten,
    viele haben dir nun geschrieben, wie leid es ihnen tut, ich schließe mich da an. Als „Katzenmama“ kann ich sehr gut mit dir fühlen. Man gewöhnt sich sehr an ein Tier, gewinnt es lieb, und auch wenn noch zwei weitere da sind, eine Lücke bleibt.
    Lieben Gruß, Gudi

  35. wortman said

    @Gudi: Die Lücke bleibt immer. Da hast du vollkommen recht. Man ist so vieles noch gewohnt… da guckt/wartet man automatisch, obwohl man ja eigentlich weiß, Figaro ist nicht mehr da.

  36. Diane said

    Also ich finde gegen humane Sterbehilfe auch nichts, wenn sie wirklich human ist, was sie ja leider nicht immer ist! Denn da werden an Ahnungslose Methoden und Mitte „verkauft“ ….. Wir kennen die Mittel, die sanftes Entschlafen bewirken, man sollte sie hier aber in der Öffentlichkeit nicht nennen!
    Nur der Zeitpunkt ist so eine Sache … und was ich meinte ist, das es auch Menschen gibt, die trotz aller Leiden so etwas von sich aus gar nicht wollen. Und zwar bei sonst klaren Bewusstsein. – Ich habe es selbst bei Praktika in KH, Altenh. und in Family erlebt! Das muss man akzeptieren, auch wenn manche es sich nicht vorstellen können. Nicht für jeden ist dieser für manche „humane Weg“ einfacher ….. die Sterbenden versteht sowieso nur der, der da ganz nah dran ist. Und für die Zurückgebliebenen stellt sich vieles immer ganz anders da, als für die Betroffenen selbst. Kidner sterben z.B. auch ganz anders … oft leichter, gefasster, reifer … weil sie nicht wo viel denken wie ein Erwachsener … das Leid haben aber die, die zurückbleiben und möchten alles Mögliche tun, damit das Sterben „erleichtert“ wird. In Hospizen erlebt man Sachen, wo Verwandte immer noch wollen, dass Todkranke essen, als ob das das Wichtigste ist. Ein Sterbender lebt anders und braucht anderes, oft sehr individuell – darauf muss man dann eingehen können – deshalbn – in Hospizen kann auch nicht jeder arbeiten, das ist ein sehr sensibler Bereich.
    Ich wünsch Dir jedenfalls alles Liebe und Gute in dieser traurigen Zeit – an so einem Haustier hängt man – auch wenn ich selbst keine habe.

    Diane

  37. moritzmeerkat said

    ohhhhhhh menno – so was darf der doch nicht maaaachennnnn! der olle Merlin und die doofe Minki haben ihn bestimmt abgeholt, sagt mein Zweibeiner und nun sitzen die drei nun unter einem Schmetterlingsbaum und jagen gemeinsam Fliegetiere …

    wir drücken euch vier ganz dolle!

  38. wortman said

    @Diane: Das hast du sehr gut gesagt. Da kann ich nicht widersprechen.
    Ich bin auch froh, dass es solche Einrichtungen wie z.B. das Hospitz Löwenherz hier gibt. Es kümmert sich um todkranke Kinder.

    @Moritz: Da hast du bestimmt recht. Und irgendwann einmal werden alle zusammen dort sitzen.
    drück dich auch und deinen Zweibeiner.

  39. stanzebla said

    Hallo,
    das tut mir Leid für euch.
    Ich habe im August einen Hund einschläfern lassen müssen und fand es wirklich nicht einfach die Entscheidung zur Euthanasie (so heisst das hier) zu treffen. In Frankreich machen die Tierârzte das aber auch nicht gern. Franzosen sind so optimistisch, vor allem, wenn sie selbst das Leid nicht mitbekommen.
    Einem Tier beim Leiden zuzusehen ist nicht gerade erbauend. Wahrscheinlich habt ihr euch schon richtig entschieden. Tiere wissen ja normalerweise nicht warum etwas so ist wie es ist, oder versuchen sogar es zu ignorieren, dass es ihnen schlecht geht. Wir hatten mal einen Berner Sennenhund mit einem dicken Blasentumor, der schon nicht mehr richtig pinkeln konnte aber trotzdem bis zum letzten Tag gespielt hat. Da war es auch zu spät als wir es bemerkten.
    Ich glaube nicht, dass ich meine verstorbenen Tiere wiedersehen werde. Ich hoffe sie werden als etwas Gutes wiedergeboren, vielleicht sogar als Menschen, oder bei netten Leuten, die sie gut behandeln. Wenn ich an sie denke vermisse ich sie alle immer noch, auch nach Jahren, sogar ein paar von meinen Schafen (jaja ich denke auch ich bin da etwas bekloppt).
    Liebe Grüsse, stanze

  40. wortman said

    @Stanze: Danke für deine Worte. Es war die einzig richtige Entscheidung. Ein Tier sollte, wie der Mensch auch, nicht leiden müssen. Die gewählte Methode war sehr sanft. Ich denke, seine Seele ist in Frieden und mit der nötigen Wärme in eine andere Welt aufgestiegen.
    Ob man seine Tiere einmal wiedersieht, ob sie wiedergeboren werden etc. das wird man leider nicht erzählen können, wenn für uns die Zeit einmal da sein sollte.

    Wieso denskt du, du wärst „bekloppt“?

  41. stanzebla said

    Für mich ist jedes Tier einzigartig, hat eine Persönlichkeit. Das ist für Bauern oder Schafzüchter nicht gerade normal. Ich verkaufe jedes Jahr Bocklämmer und weiss das sie gegessen werden. Ich verkaufe auch manchmal erwachsene Schafe. Dieses Jahr habe ich zwei geliebte Böcke verkaufen müssen, und die vermisse ich zum Beispiel auch. Andere Leute an meiner Stelle essen die eigenen Tiere, ich heule wenn sie sterben.

  42. lalia said

    sehr traurig, doch solang keiner lange leiden musste, ist es wohl angenehmer mit dem Verlust zu leben.

  43. Kipet said

    Furchtbar einen so treuen und lieben Freund zu verlieren! 😦
    Ich denke an Dich und hoffe, dass Deine beiden anderen Racker Dich über Figaros Verlust hinwegtrösten!

    Fühl Dich fest gedrückt – auch wenn ich ein paar Tage zu spät dran bin!
    LG Kipet

  44. wortman said

    @Kipet: Lieber ein „spät“ als gar nicht 😉 So langsam glaub ich an Katzenreinkarnation… Tiger macht seit neuestem ein paar Sachen, die vorher nur Figaro gemacht hatte… Schätz mal, so will er seinen Bruder bei uns „in Erinnerung“ halten…

  45. kipet said

    @Katzenreinkarnation: Meine Freundin Suzanne hatte in Kindertagen einen Kater – originellerweise hieß er „Katerchen“. Katerchen starb schon sehr früh an einem Nierenleiden. Suzanne wollte nach dieser traurigen Erfahrung keine Katze mehr. Doch dann fand sie in einem Tierasyl ein Katzenbaby, das genau wie Katerchen aussah. Es war Liebe auf den ersten Blick – beidseitig. Es stellte sich heraus, dass Katerchen, der jetzt originellerweise auch wieder so heißt, ganz ähnliche – eigentlich möchte ich sagen: die gleichen Gewohnheiten wie Suzannes erstes Katzentier hat. Ich kenne beide Katerchens und die Ähnlichkeiten sind extrem verblüffend!

    Dein Katerbrüderchen wird noch ein Weilchen trauern. Musst Dich viel mit ihm abgeben, damit er wieder glücklich sein kann!

  46. wortman said

    @Kipet: Die beiden werden hier schon ordentlich beschmust 😉 Ich denke, sie haben den Verlust schon recht gut kompensiert. Da sind Tiere weitaus schneller als Menschen…

  47. dirndl said

    das tut mir echt von ganzem Herzen leid Worti
    bussl

  48. […] Wortman besaß nun seinen ersten eigen Anzug. ~ Der traurige Teil des Monats war der Abschied von Figaro. Nach 14 Jahren mussten wir einen unserer Kater einschläfern […]

  49. […] triffst, grüß ihn von uns und er wird bestimmt dort oben auf dich aufpassen. Figaro ist ihr letztes Jahr voraus […]

  50. Katzenfreund said

    Tut mir soooo leid ich habe selber eine Katze ich könnt mir das gar nicht vorstellen ohne meine Katze.

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