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Kloster Heilig Blut Dachau

Posted by Wortman - 25. Oktober 2008

Der Karmel Hl Blut Dachau wurde 1964 von Schwester Maria Theresia, Dr. Berta Vorbach (1911-1970) gegründet.

Stifter war Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler (1888-1973), für vier Jahre selbst Häftling im KZ Dachau.

Der Karmelorden geht in seinen Ursprüngen auf die Einsiedlergemeinschaft auf dem Berg Karmel (Palästina, 13. Jh. ) zurück, von dort aus kam er nach Europa.

Im 16. Jh. wurde der Orden von der Hl. Teresa von Avila (Spanien) reformiert.
Der Karmel sieht seine zentrale Aufgabe in der Fürbitte und im Gebet als einer verwandelnden Kraft.

Die Lebensordnung der Gemeinschaft ist geprägt von Gebet und Arbeit, Zurückgezogenheit und Stille. Die Karmelitinnen sind ein kontemplativer Orden; ein „Schweigeorden“.

Bilder: T.R. aka Wortman

10 Antworten zu “Kloster Heilig Blut Dachau”

  1. freidenkerin said

    Gebete haben auch nur dann einen Sinn und eine positive Wirkung, wenn sie zur Stärkung der inneren Kraft angewandt werden. Meine Überzeugung ist ja, daß jeder Mensch einen Kern des Göttlichen in sich hat. Wenn ich Gott um Kraft, Güte, Weisheit, Demut und Gelassenheit bitte und diesen Appell an diesen Geistesfunken tief in meinem Innersten richte, dann wird mir auch Hilfe zuteil…
    Lieber Wortman, die Idee, welche Wolfi am Ende der Geschichte von den jungen Unternehmern hatte, weiß ich nicht mehr, es war aber für mich irgendwie ein guter Abschluß.
    Etliche Jahre später „studierte“ ich an der Städtischen Sprachenschule München und verbrachte – weitaus mehr – als meine Freizeit in einem Riemer Rennstall. Ich war selig – Pferde ohne Ende! Mußte diesen Nebenjob aber nach wenigen Monaten schon aufgeben, ich bin so furchtbar allergisch gegen Pferdehaare und -ausdünstungen. Leider, leider leider…

  2. wortman said

    @freidenkerin: Oh, das ist aber wirklich ärgerlich mit dieser Allergie. Sei „froh“, dass du diese Allergie nicht schon im Kindesalter bemerkt hattest. sonst wäre diese ganze schöne Geschichte nicht möglich geworden.

    …Man ist mit sich allein. Die Stille konfrontiert mich mit dem, was in meinem Herzen ist. Eifersucht und Selbstmitleid beispielsweise, die der Mensch normalerweise immer nur den Mitmenschen unterstellt. Am besten ist, alles vor Gott zu bringen: Gegen die negativen Gedanken positive setzen. Das wirkt heilend. Die Stille lässt mich aufmerksam werden für Gott, für mich selbst und meine Mitmenschen…
    [Schwester Magdalena vom Schweigeorden der Kartäuser]

  3. matha said

    hab mir Deinen Beitrag noch angesehen, als ich gestern Abend nach Hause kam und habe von Schwarzer Milch geträumt

  4. wortman said

    schwarze milch: steht für unruhige gefährliche nacht in der scien.occ.-deutung

  5. matha said

    oder für Paul Celan’s Gedicht?
    … war schon seltsam, aber irgendwie auch faszinierend –
    alles war wie mit Pech überzogen ( und mir fällt gerade die Doppeldeutigkeit auf )!

  6. wortman said

    ich kenn celan nicht bzw. seine werke… aber „von pech überzogen“ hat schon was zweideutiges 😉
    schwarz faszinierte schon immer… als farbe des geheimen, des bösen, des unbekannten.

  7. matha said

    Todesfuge heisst es eigentlich
    http://www.celan-projekt.de/

  8. Ocean said

    .. ein faszinierendes Gedicht, die Todesfuge von Celan. Gute Idee .. mal wieder in den Gedichtband von ihm reinlesen.

    Ein schöner Fotobericht ist das – danke für die Infos! Ich denke, daß wir dort auch noch hinfahren werden.

    Ich wünsch dir einen schönen Wochenstart 🙂

    Ocean

    P.S.: deine „alte Dame“ ist wirklich knuffelig 🙂

  9. Diane said

    Heute am Abend nehme ich mir mal ein bisschen Zeit in einem kleinen Zeit-Fenster um Danke zu sagen für Deine Comments 🙂

    Hast Du da Urlaub gemacht – in dem Kloster? 😯 😀
    Ich kenne das aber auch – Fasten und Schweigen … 🙂

  10. wortman said

    @Ocean: Versprech dir nicht so viel davon 😉 Vom Inneren des Klosters darf man nur den Kirchenraum sehen.

    @Diane: Ich war auf Urlaub in Freising und wir haben da einen Abstecher zum KZ Dachau gemacht. Das Kloster ist direkt an die Gedenkstätte angegliedert.
    Fasten und Schweigen? Zwei Sachen, die mir gar nicht liegen 🙂

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