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Klassiker: Es geschah am hellichten Tag

Posted by Wortman - 22. November 2008

In einem Wald in der Nähe einer Straße wird ein ermordetes Mädchen gefunden. Die Polizei ist nervös, denn zwei ähnliche Morde, die vor einigen Jahren verübt worden waren, konnten bisher nicht aufgeklärt werden. Der Hausierer Jacquier wird sofort der Tat verdächtigt, obwohl er selbst die Polizei auf die Leiche des Mädchens aufmerksam gemacht hatte. Doch Kommissar Matthäi ist von Jacquiers Unschuld überzeugt. Er hat den Eltern der ermordeten Gritli Moser „bei seiner Seeligkeit“ versprochen, dass er den Mörder finden wird. Er erinnert sich an eine Zeichnung des ermordeten Kindes, auf der kleine stachelige Bälle, ein sehr großer Mann und ein Auto zu erkennen waren. Es könnten Trüffel sein, die ein Mann mit einem Auto dem Opfer geschenkt hat.
Matthäi mietet eine Tankstelle an der Straße. Er nimmt die junge Frau Heller und ihr Töchterchen Annemarie als Lockvogel ins Haus. Aber sind seine Schutzmaßnahmen für das Kind ausreichend? Dann wird Annemarie eines Tages von einem Fremden angesprochen…

Mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe treffen zwei deutsche Leinwandlegenden aufeinander. Rühman spielt hier eine seiner besten Rollen und Gert Fröbe als Mörder-Bürger im Schafspelz mit Märchen-Handpuppe liefert eine beklemmende Leistung.
Dürrenmatt hat später das Drehbuch überarbeitet und daraus seinen Kriminalroman „Das Versprechen“ gemacht.

19 Antworten zu “Klassiker: Es geschah am hellichten Tag”

  1. Diane said

    Gruselige Sachen, die Du da liest oder siehst 😉
    Jetzt konnte ich eine Zeit nicht antworten, aber ich bin zur Zeit sehr beschäftigt und jetzt bei Studyfriends in Hannover. Eine Zeit wird es noch so weiter gehen. Aber ich antworte immer mal wieder – irgendwann 🙂

    Liebe Gruesse 🙂
    Diane

  2. schanzenbach said

    Wirklich – ein heute noch packender Film aus dem Jahr 1958, der unter die Haut geht. Wobei ich gar nicht wusste, dass Dürrenmatt anschließend vom Script abgeleitet einen Kriminalroman geschrieben hat. Ich dachte immer, Dürrenmatt habe selbst am Drehbuch des Films mitgearbeitet.

  3. NiRAk said

    Das ist ein ganz besonderer Film. Als ich Ihn das erste Mal sah war ich SO betroffen ..
    Wie Schanzenbach schon schrieb – der unter die Haut geht.
    Ich finde auch das Rühmann und Fröbe tolle Leistungen vollbrachten.

    @ Schanzenbach: Am Cover der DVD steht: Drehbuch – Friedrich Dürrenmatt
    @ Wortman: Dann hat er Grundlage des Drehbuches den Kriminalroman geschrieben? Odr ..

  4. wortman said

    @Schanzenbach: Dürrenmatt hat das Drehbuch geschrieben und später dann (nach der Verfilmung) dieses Drehbuch überarbeitet und daraus dann den Roman „Das Versprechen“ geschrieben.

    @Nirak: Genau. Er hat sein Drehbuch als Roman umgeschrieben. Normal macht man aus einem Roman ein Drehbuch, aber er hat mal den gegensätzlichen Weg genommen 😉

    @Diane: Kein Problem. Immer mit der Ruhe 🙂
    Klar guck ich komische Filme 😉 Eben grade ein interessanten geguckt: The Girl in the Park mit Sigourney Weaver. Sehr interessantes Drama.

    Unter die Haut und betroffen. Das ist es was diesen Film so auszeichnet. Das Remake war ja nicht grade sehenswert.

  5. NiRAk said

    Das Remake – kenne ich gar nicht ..

  6. wortman said

    Das Remake ist von 1997 oder so. Voll daneben, kannst vergessen. Die Hauptakteure haben nicht mal ansatzweise das Charisma von rühmann oder Fröbe in Bezug auf den Film.

  7. Schonzeit said

    Ich kann mich kaum an den Film erinnern. Ich war noch recht jung als ich ihn sah. Ich weiss nur, dass er mich sehr beunruhigt hat. Ich weiß nur nicht wie mich der Film heute ansprechen würde.

  8. wortman said

    @Schonzeit: Ansprechen sicherlich schon, aber wahrscheinlich nicht mehr mit diesem (beunruhigen) Gefühl von damals.

  9. Sterntau said

    Der Film ist super, obwohl ich mich beim Ansehen immer sehr grusel. Aber das zeugt wohl nur von der guten Leistung der Darsteller 😉

  10. Sicht-Feld said

    Ich kenne auch nur das Remake, wäre aber neugierig auf das Original. Ich finde ältere Filme meist deutlich atmosphärischer. Allerdings glaube ich nicht, dass ich den Film jetzt sehen sollte, wo ich selber eine kleine Tochter habe. Er würde mich vermutlich komplett fertigmachen…

  11. NiRAk said

    Ach 1997 gab es das Remake. Da war ich voll im Babystress und habe eine besondere Sicht der Welt gehabt 🙂

  12. wortman said

    @Sterntau: So ist es. Die beiden Hauptakteure haben ihre Rollen überaus real verkörpert.

    @Sicht-Feld: Das Remake war blöd 😉 Du solltest dir wirklich mal das Original ansehen. Ok, in Bezug auf deine Tochter solltest ihn dir vielleicht sparen.

    @Nirak: *lach* 1997 war ich mit dem Babystress schon lange durch 🙂 Da konnte ich mir dieses schlechtere Remake angucken.

  13. freidenkerin said

    Das ist aber wirklich ein Film, der ungemein unter die Haut geht und auch betroffen macht. Der ist atmosphärisch dermaßen dicht und sorgsam und gut gemacht, daß man ihn auch nach dem Sehen so schnell nicht wieder los wird. Das Remake habe ich mir zum Glück nicht angetan. So was wird äußerst selten besser als das Original. Man sollte auch die Finger von manchen Roman-Verfilmungen machen, was haben die vor etlichen Jahren aus dem überaus packenden, spannenden, bewegenden Epos „Palast der Winde“ für einen Schund fabriziert, da ärger ich mich heut noch!

  14. wortman said

    Stimmt, es gibt nur ganz wenige Remakes, die wirklich gelungen sind. Palast der Winde kenn ich auch 😉

  15. freidenkerin said

    Lieber Wortman, die Seite mit der ersten von hoffentlich vielen Berchtesgadener Sagen findest du unter http://freidenkerin.com. Die Smokey kann auch keine Nachricht ordentlich weiter geben, immer vergißt sie die Hälfte! Sapperlot!

  16. paleica said

    klingt spannend. wenn dürrenmatt wo seine finger im spiel hat, ist es meistens was gutes

  17. wortman said

    @Paleica: Der ist auch sehr spannend und vor allen Dingen geht er „unter die Haut“, wie Schanzenbach es weiter oben so treffend formuliert hatte.

  18. Ocean said

    Moin 🙂

    das ist ein absoluter Klassefilm .. auch beim wiederholten Mal anschauen – sehr berührend.

  19. wortman said

    @Ocean: Da hast du vollkommen recht.

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