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Die Frage nach Inspiration

Posted by Wortman - 21. November 2009

Wie inspiriert ihr euch?“, fragte Paradalis in ihrem Blog. Eine Frage, die mich ebenso interessiert und daher habe ich, mit ihrer Erlaubnis, die Frage  auch noch einmal aufgegriffen.

Blockaden in der Kreativität unterliegen wohl alle Künstler. Egal, ob nun Profi, Amateur oder Hobbyist. Wie motiviert man sich selbst, um aus kreativen Tiefpunkten zu entfliehen?

1. Beim Fotografieren reicht es mir, wenn ich einfach in der Gegend umher streife . Da kommen mir oftmals viele Ideen oder besondere „Blicke“. Allerdings grübel ich dann manchmal auch zu Hause am PC, was ich da eigentlich in Bild X oder Y gesehen habe.

2. Bauen und schreiben im Wechsel: Manchmal habe ich  Ideen, dann schreibe ich etwas auf, bau es  in Lego um zu sehen, ob die Idee auch vernünftig ist. Oder ich baue irgendetwas, schau es mir an und dann kommt oftmals schon irgendein Gedanke oder eine Idee angelaufen.

3. Inspiration durch Dritte. Manchmal schreib ich etwas im Blog oder zeige bestimmte Bilder und dann kommen Kommentare von Blogbesuchern, die mir dann inspirierende Gedanken einpflanzen. So z.B. die Sache mit dem „Ulukl“ von der Freidenkerin oder eben dem Brückenbild von Paradalis.
Ein Teil des Bildergeschichten-Exposés von dem „Ulukl“ liegt hier schon auf meinem Rechner.

Wenn ich mal Leere im Kopf habe, dann lasse ich sie dort. Dann wird eben nichts geschrieben, nichts fotografiert oder ähnliches. Ich nehme es einfach als kreative Ruhephase. Meistens kommt irgendwann Punkt 3 zum Zuge…

Liebe Blogbesucher, wie inspiriert ihr euch für neue Projekte oder Ideen, um eure Kreativität in Schwung zu bringen?

44 Antworten zu “Die Frage nach Inspiration”

  1. Lilo said

    Huhu 🙂

    Wie schon bei paradalis…
    Ich gehe abends spazieren oder warte einfach ab, bis die Phase vorbei ist. Und irgendwann ist sie vorbei!

    Manchmal muss ich auch einfach raus, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fällt. Und dabei kommen mir dann meist von ganz allein wieder neue, inspirierende und kraftgebende Gedanken. Manchmal muss ich aber auch mit jemandem reden oder mir den Frust von der Seele schreiben, damit es wieder aufwärts geht. Das hängt von vielem ab.

    Und die Inspiration von anderen Bloggern oder meinen Besuchen auf anderen Blogs gehört natürlich auch dazu – wie du schon schreibst. Habe ich ja gestern erst wieder festgestellt, wie plötzlich so eine Idee kommen kann 😉

    Oft hilft es auch einfach den Blickwinkel zu verändern. Einmal hat mein Mann mich dazu angehalten auf einen Baum zu klettern! Sehr beängstigend und anstrengend, aber als ich oben war sind mir lauter tolle Gedanken durch den Kopf geschossen 🙂

    *bussi*
    Lilo

    • Wortman said

      Danke, dass du es hier auch noch einmal postest Lilo. Ich habe ja hier Besucher aller Coleur. Deswegen kam mir auch die Idee (siehste! Punkt 3), hier bei mir noch einmal die Frage aufzugreifen.

      Raus gehen ist auch eines meiner Lieblingsdinger. Bin gerne draußen unterwegs. Einfach mal den Kopf frei machen oder eben hoffen, dass sich ein paar Ideen oder allgemein kreative Impulse finden lassen.
      Das mit dem auf Bäume klettern habe ich allerdings noch nicht getestet 🙂

      • Lilo said

        Das würde ich jetzt auch nicht uneingeschränkt empfehlen, worti 😉
        Mein Mann macht das ja beruflich und weiß wie man jemanden vom Baum rettet, wenn da oben was passiert. Und er kann auch helfen hoch bzw. wieder runter zu kommen. Was bei mir schon ganz hilfreich war, denn meine Muskeln fanden das nicht so lustig 😀

        • Wortman said

          Ist dein Männe Baumrettungskletterer? 😉
          Ich bin früher auf jeden erreichbaren Baum geklettert – bis mein Freund aus 10m Höhe abgestürzt ist. Danach war ich nur noch selten auf Bäumen…

          • Lilo said

            Dass dein Freund vom Baum gefallen ist aus solcher Höhe tut mir leid, worti. Einem Arbeitskollegen von meinem Mann ist das auch passiert und er hat danach noch mehrere Wochen im Koma gelegen.

            Mein Mann ist gelernter Gärtner, arbeitet aber momentan hauptsächlich in der Baumpflege. Also auf Bäume klettern mit der Motorsäge, mit einem Klettergurt und einem Seil. Einmal konnte ich zusehen wie er auf einem Baum saß und von oben Stück für Stück den Stamm abgesägt hat. Der Kollege am Boden hat den Baumstamm dann immer mit dem Seil so abgebremst, dass er in Zeitlupe auf den Boden „gefallen“ ist. Schon sehr interessant. Aber auch nicht ganz ungefährlich..

      • Wortman said

        Ich war rund 30m entfernt und hab ihn noch fliegen gesehen… das prägt sich ein. Dreimal in meinem Leben musste ich mir mit ansehen, wie es Freunde erwischte. einmal davon tödlich…

        Stimmt, es ist schon recht interessant, wenn die Jungs da oben in den Bäumen sitzen und mit den Motorsägen nur die Äste entfernen und nicht sich selbst 😉

  2. Lilie said

    Ja, rausgehen, einen Spaziergang machen, hilft ungemein. Im Sommer setze ich mich auch gerne in ein Straßencafé und beobachte die Leute. Ein großer Spaß ist es dann, wenn ich mir zu einzelnen Menschen eine Geschichte ausdenke. Wenn das Wetter nicht so mitspielt, dann hole ich meinen Zettelkasten hervor und google einfach mal die notierten Stichworte.
    Aber manchmal hilft alles nichts. Meistens dann, wenn der Kopf mit Sorgen um meinen Schatz zu voll ist. Mein Fehler ist es dann, dass ich unbedingt etwas zu Papier bringen will. Und wenn ich mich selbst dann so unter Druck setze, klappt gar nichts. Am besten ist es dann, das Schreiben für ein paar Tage einzustellen und dann geht’s auch wieder.
    Tja und natürlich auch bloggen und der Austausch mit Bloggern inspiriert.
    Liebe Grüße
    Iris

  3. GZi said

    joggen – joggen hilft, man kriegt den Kopf frei, währenddessen „schreibe“ ich gedanklich schon mal vor oder „diskutiere“ im Kopf, wenn ich mit irgendjemandem im Klintsch liege oder Meinungsdifferenzen habe.
    Aber auch einfach mal nichts tun, zurücklehnen, Gedanken schweifen lassen, Tagträumen, mit dem Hund spielen, am Meer spazieren gehen… und natürlich: rumsurfen, Blogs, Bücher oder Zeitungen/Zeitschriften lesen…

  4. Mizi B. said

    Das ist ganz unterschiedlich.
    Manchmal erlebe ich was, das ist so komisch, witzig oder auch absurd, daß es förmlich danach schreit, zu Papier gebracht zu werden.
    Wenn ich male, dann brauche ich eine lange Aufwärmphase um reinzukommen. Dann entstehen plötzlich Bilder, die mich berühren. Ich kann das aber nicht planen oder mir vornehmen.
    Wenn ich singe, dann entstehen Ideen beim Üben. Immer wieder in ein Lied eintauchen z.B. Und dann kommt plötzlich ein neuer Impuls.
    Wenn ich mir ein neues Wissensgebiet erarbeite, dann bin ich umso kreativer, je mehr ich mich auf das Neue einlasse, anfange damit zu spielen und zu experimentieren. Bei einer neuen Heilmethode geht es mir zur Zeit so. Die Experimente werden immer freier und die Resultate immer verblüffender.
    Und Phasen, wo gar nix geht – na klar. Die hat wohl jeder.

    • Wortman said

      Ich denke auch, gerade beim Malen ist vieles auch eine Sache der Eingebung, des Gefühls beim ersten Pinselstrich.
      Interessant ist dein Ansatz mit dem aneignen von Wissen. Selber experimentieren ist da sicherlich sehr fördernd.

  5. syntaxia said

    Mir gibt die Natur ziemlich viel. Wenn ich unterwegs war, sprudelt es nur so. Aber es gibt auch da Durststrecken, dann lasse ich es ruhen. Schon der Blick aus dem Fenster oft spannende neue Impulse.
    Was ich bei der Arbeit aufschnappe, darf ich nicht alles veröffentlichen, wegen der Schweigepflicht. Aber verfremdet gebe ich auch einiges davon wieder..

    ..grüßt syntaxia

  6. Fara said

    Sinneseindrücke im breitesten Sinn. Egal ob beim Spazieren, Musik oder Podcasts hören, dem Lesen von Büchern oder Blogs, einer Runde Daddeln am PC, …

    Schreibzeug habe ich häufig dabei und im schlimmsten Fall nutze ich die Aufnahmefunktion eines Handys. 😉

  7. Claudia said

    also so richtig kreativ werde ich wenn es mir nicht gut geht, ich melancholisch bin.

    Da das nicht unbedingt ein erstrebenswerter Zustand ist, hält sich meine Ausbeute an Kreativität in Grenzen.
    Die rein künstlerische zumindestens. Sehr erfinderisch sein kann ich beim Finden von Problemlösungen werden. Da gehe ich schonmal etwas ausgefallene Wege und werde kreativ.

    Gerade habe ich so ein Problem sehr eigenwillig gelöst und bin drauf und dran das zu Bloggen.
    Mir fehlt nur noch das Bild und die Zeit.
    Würde rein thematisch auch in Deinen letzten Beitrag „Himmelsmaler“ passen. 🙂

    Mal sehen vielleicht schaffe ich morgen den Beitrag einzustellen.

    Wünsche Dir einen schönen Sonntag
    Gruß
    Claudia

    • Claudia said

      ach ja ich vergaß noch:
      es gibt da noch die „grüne Fee“ als Muse.
      Sehr viele der berühmten Maler haben sich von ihr inspirieren lassen 😉

      C.

      • Wortman said

        *ohja* Die grüne Fee – der Absinthrausch. Fast alle berühmten Maler haben in dessen Rausch ihre besten Bilder gemacht. Man sagt, in dem Moment, wo dir die grüne Fee erscheint, bist du auf dem Höhepunkt deiner Kreativität.

        Der heutige Absinth ist sehr abgeschwächt. Da musst du schon eine Menge von trinken 😉

    • Wortman said

      @Claudia: Das mit der eigenwilligen Problemlösung klingt interessant. Sag Bescheid, falls du es online stellst. Vielleicht ist das auch eine Anregung für jemand anderen, bei Problemen mal ausgefallene Wege zu gehen. Wer weiß das schon 😉

      So manche gute Sachen sind aus Melancholien heraus entstanden. Warum auch nicht. Allerdings sollte man sich deswegen nicht extra in solche Gemütszustände versetzen 😉

  8. wholelottarosie said

    Wie ich mich inspirieren lasse?
    Da ich Porträts male, gerne auch Porträts von Musikern, brauche ich nur in ein Konzert zu gehen ( was ich ja auch liebend gern tue ) und schon kommen die Ideen angeflogen. Wenn ich Menschen anschaue, porträtiere ich sie oft in Gedanken, assoziiere Stile, Farben und vielleicht auch Geschichten…

  9. Ini said

    … oft haben wir eine Blitzidee die wir umsetzen in Berichte…
    aber auch ältere Bilder werden ab und zu zu Bastelbildern „verarbeitet“ macht Spaß

    und irgendwo hin fahren – tja – das ist oft davon abhängig, ob mein Mann da grad Termine hat und wir das Nützliche mit dem angenehmen verbinden können!

    schönen Montag

    Ini

  10. Ocean said

    Hi Wortman 🙂

    da geht’s mir ähnlich … sehr viel Inspiration finde ich draussen, in der Natur – oder auch bei einem Bummel durch die Stadt – und natürlich über die anderen BloggerInnen 🙂

    Liebe Grüße,
    Ocean

  11. […] Freundschaftsbändchen erhalten, weil es das Wort „Freundschaft“ lebt. Im Beitrag  Inspiration erzählen die Besucher/innen, von erprobten und bewährten Methoden auf dem Wege zur […]

  12. Was bringt mich dazu, Inspiration zu erzwingen? Darüber habe ich eigentlich noch nie nachgedacht.Es ist eine sehr interessante Frage.Auf mich wirken:
    ein bis zwei Gläser klares Wasser,geschüttelt und getrunken, nicht geschüttet, Bewegung by Chi Gong, Aufmerksamkeit, Musik von Mozart und das Lesen… fr. Gr.ML50ff

    • Wortman said

      Sehr interessante Aspekte Mona.
      Das ist oft so, dass man kaum drüber nachdenkt, wie man eigentlich an Inspirationen kommt. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass man die suche irgendwie „automatisiert“ vornimmt. Weil man es gewohnt ist, bei X oder Y unter Umständen Inspirationen einzufangen.

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