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Schluss. Aus, das wars

Posted by Wortman - 15. Dezember 2009

Das konnte ich gestern zweimal sagen.

1. Gestern war der letzte Tag als Leiharbeiter für die eigentliche Flughafengesellschaft. Wir wurden zur Tochter umgesetzt. Ab heute arbeiten wir im Auftrage der Tochterfirma für den Flughafen. Mal schauen, was das wird.
Ich hoffe, wir können nächstes Jahr wieder zurück. Da hat man Freundschaften geschlossen, mit den Alteingesessenen sich gut verstanden und nun fängt man wieder von vorne an.

Gerüchte sagen… *flüster* *tuschel* *tratsch*
Da gebe ich zum Glück nicht viel drauf.

2. Die Theatersaison für die Laienbühne Freising ist beendet. Das Stück war überaus erfolgreich. Fast immer ausverkauft. Das ist eine sehr schöne Bilanz und ein Stern mehr in der schauspielerischen „Krone“ jedes aktiven Mitgliedes.
Gestern Abend waren mir nun im Theater um die Bühnenbilder auseinander zu bauen sowie die Aufzüge ab zu montieren. Für mich war es die erste Saison als Bühnenbauer und dementsprechend irgendwie „komisch“, alles wieder auseinander zu reißen.
Wie sagte R. es gestern so schön? „Wir bauen Altes ab und Platz für Neues zu schaffen.“
Ich werde mich dran gewöhnen.

40 Antworten zu “Schluss. Aus, das wars”

  1. Lilo said

    Ihr arbeitet jetzt für eine andere Firma. Aber immer noch am Flughafen, oder?

    Wenn man sich in einer Saison so an das mühsam aufgebaute Bühnenbild gewöhnt hat und dann alles abreißen soll ist das schon ganz schön traurig. Da steckt ja auch viel Arbeit drin. Schade.. Aber du wirst dich wohl schon dran gewöhnen – ist bei den anderen ja offenbar auch so 🙂

    • Wortman said

      Die Anderen sind ja teilweise bis zu 20 Jahre dabei. Die haben sich garantiert dran gewöhnt – was ich auch noch machen werde 🙂

      Ich arbeite weiterhin am Flughafen. Für mich ändert sich so nur die Farbe meiner Arbeitsklamotten, sonst nicht viel. Trotzdem ist es schade, weil man nun wieder in eine Firma integriert wird, wo man „da unten“ ist und man wieder zusehen kann, sich Respekt zu verschaffen. Ich gehe eh davon aus, dass wird noch einige Reibereien geben.

      • Lilo said

        Ich frage mich jetzt gerade, warum ihr überhaupt in die Tochterfirma integriert werdet. Warum könnt ihr nicht bei der Flughafengesellschaft bleiben? Dass es da Reibereien geben wird, glaube ich dir. Und vor allem ist es blöd, wenn man sich wieder irgendwo einordnen muss und schon wieder neue Leute um sich hat

  2. Martha said

    „Wir bauen Altes ab und Platz für Neues zu schaffen.“ ein schöner Satz und doch sooo schwer umzusetzen, jedenfalls für mich und ich kann Dich in dieser Hinsicht sehr gut verstehen. Sei lieb gegrüsst und häb en güete Tag, Martha

  3. Wortman said

    @Lilo: Ich gehe davon aus, dass die Gesellschaft irgendwas mit ihrem Stammpersonal vorhat – da kann sie nur agieren, wenn sie keinerlei Fremdarbeiter beschäftigen. Du verstehst? 😉

  4. Neosens said

    Was sicher immer gleich bleibt, ist die stetige Veränderung! Manchmal kann das aber gewaltig nerven…

    Ein Bühnenbild abzureissen fällt sicher schwer…ich würde mich damit enorm schwer tun…ouuuhhh….

  5. minibar said

    Hauptsache, Du hast Arbeit.
    Platz für Neues, das hat was. Gefällt mir. Nur so kommt man zu neuen Erkenntnissen.

  6. Andreas said

    Lieber „Wortman“,
    Flughafen, Theater – ich würde alles geben, um in dort arbeiten zu dürfen!!!
    Du kannst Dich als glücklicher Mann („Wortman“) zu nennen.
    Alles Gute für Deine Zuckunft.

    • Wortman said

      Andreas, noch „glücklicher“ wäre ich, wenn ich als Festangestellter am Flughafen arbeiten würde und nicht als Leiharbeiter. Ist eh eine Gewöhnung, nach 30 Jahren Arbeit das erste Mal nicht als Festangestellter zu arbeiten 😉
      Das Theater war schon immer meine Leidenschaft. Nur früher nicht so ausgeprägt, dass ich etwas in die Richtung gemacht oder gelernt hätte. Ich fühl mich in meiner Rolle als Bühnenbauer sehr wohl 🙂

  7. Sabine said

    Ist denn neues Bühnenbild in Aussicht?

  8. Wenn es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, dann gewöhnt man sich an sehr viele Dinge, auch an das, was man vorher nie für möglich gehalten hat.

    Du packst das schon! 🙂

    Liebe Grüsse
    🙂

  9. theomix said

    Na huch, die überschrift klingt endgültig, nach hartem Abbruch. Aber das zweite Ereignis ist ja nur de Winterpause.
    Das erste wird weich abgefedert bewertet. Möge alles seinen guten Gang gehen!

  10. Sany said

    Hm, ja. Neuanfänge sind schwierg. Drücke dir die Daumen.
    Das mit dem Bühnenbild wäre mir auch nicht leicht gefallen …

    Schau mal in meinen Adventskalender 😉

  11. Ich weiß schon, warum ich trotz drohender Langzeitarbeitslosigkeit stets einen großen Bogen um Zeitarbeitsfirmen mache. Da gibt es eine erkleckliche Anzahl, die sich schlimmer verhält als Sklaventreiber. Aber du bist so ein dufter Typ, Worti, du packst das schon, wirst sehen, du wirst dich bald eingewöhnt haben. Und wirkliche Freundschaften funktionieren auch, wenn eine räumliche bzw. berufliche Trennung da ist. 😉
    „Wir bauen Altes ab, um Platz für Neues zu schaffen.“, ist eine außerordentlich tiefsinnige und philosophische Bemerkung. Und so, wie ich eure Truppe kennen lernen durfte, kommt da mit Sicherheit etwas Feines Neues nach. 😉

    • Wortman said

      Es gibt Berge von miesen ZAs. Aber da habe ich Glück. Meine ist wirklich gut und hat bisher alles gehalten, was man mir versprochen hatte.
      Hab ich wohl einen recht guten Griff mit gemacht 🙂

      Die Truppe ist echt genial. Im Januar wird es dann wohl die DVD zum Stück geben. Da freue ich mich schon drauf 🙂

  12. valentiner said

    Für 1. wünsche ich dir einen guten Neuanfang und möglicherweise eine baldige Rückkehr.

    Zu 2. gratuiere ich dir ganz herzlich und wünsche fortdauernde Wiederholung solcher Erfolge.

  13. paleica said

    gerüchten sollte man nie allzuviel glauben schenken, die bewahrheiten sich wohl in 2/3 der fälle eh nicht.

    das kann ich mir vorstellen, dass das sonderbar ist. aber wenn mans ein paar mal gemacht hat gewöhnt man sich bestimmt daran!

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