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Ohne Wind

Posted by Wortman - 4. Juli 2010

Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde,
denn ohne Wind gehen keine Mühlen.

Hermann Hesse

15 Antworten to “Ohne Wind”

  1. Follygirl said

    Da ist was Wahres dran…
    trotzdem man ja eigentlich lieber Freunde um sich hat…
    LG, Petra

    • Wortman said

      Normal gesehen hat man natürlich lieber Freunde um sich – aber man sagt ja nicht umsonst, dass Feinde besser sind als Freunde: Da weiß man immer woran man ist 😉

  2. So etwas Ähnliches hat vor gut dreitausend Jahren, wenn ich mich nicht irre, auch der große Feldherr, Stratege und Philosoph Sun Tsu gesagt. In dem Spruch liegt viel Wahrheit. „Feinde“ sind deshalb mindestens genau so nützlich wie Freunde, weil sie uns heraus fordern und uns dadurch anspornen. Wir können wachsen und reifen im Umgang mit ihnen…

    • Wortman said

      So kann man es natürlich auch sehen. Wachsen und reifen, wenn man weiß, wie man geschickt mit Feinden umgeht. Sie zu lenken, ohne dass sie es merken…

    • mareilu said

      Wenn ich mir die Weltpolitik anschaue, muss ich leider sagen, dass ich dort nichts finden kann von „wachsen und reifen im Umgang miteinander“
      Genau das wäre sicher wünschenswert, aber der Mensch sieht/ahnt/befürchtet einen Feind/Gegner und schiesst einfach blind und blöd drauf los….. Anstatt Reifung und Wachstum entstehen Kriege und Leid. Leider.

  3. skriptum said

    Wenn mir jemand gegnerisch gesonnen ist, mahle ich lieber selbst, statt auf Wind zu spekulieren! ;o)

    Wohingegen ich mit Wettbewerb und Konkurrenz kein Problem habe; darin steckt wenigstens etwas Produktives. Allein schon, weil es anspornt und letztendlich fördern kann.

    Aber pures Bekämpfen? Och, nööö … Das zeigt mir eigentlich nur, dass sich derjenige sehr unsicher ist. Denn wenn er davon überzeugt wäre, dass er gut ist, müsste er niemanden bekämpfen.

    • Wortman said

      Allerdings steckt bei „Wettbewerb/Konkurrenz“ immer die Gefahr mit drin, dass man sich durch jedweden Übertrumpfungsversuch irgendwann nur selbst kaputt macht.

      • skriptum said

        Nicht wenn man erkennt, wann es Zeit ist, Kooperation anzubieten, einen anderen Weg für sich zu finden oder noch besser zu werden, weil vielleicht einfach (z.B.) pfiffiger.

        Die Reihenfolge ist dabei beliebig. Kaputt macht man sich m. E. nur in einem endlosen Kampf gegen (mitunter selbst erklärte) Gegner.

        Wenn allerdings Boshaftigkeit ins Spiel kommt und ab § 185 StGB alles abgearbeitet wird, hat man entweder die Möglichkeit, die Mühle am Mahlen zu halten oder wegzugehen. Je nach Geisteszustand des Angreifers (Gegners) ist dann normalerweise Ruhe. … wenn er sie gibt.

  4. ingja said

    Ich finde den Spruch nicht gut, aber dazu fiel mir ein:
    Minus plus Minus ergibt ein Plus.

    So gesehen können aus Feinden Freunde werden. Wäre nicht schlecht, dann gäbe es keine Kriege mehr :-).

    Liebe Grüsse
    🙂

  5. mareilu said

    Interessanter Spruch, aber ich würde dem lieben Hermann da widersprechen (obwohl ich ihn eigentlich mag ;-))
    Was wären, wenn man den Spruch mal „anders herum“ denkt: Ohne Mühlen ist der Wind nutzlos….

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