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20 Hinrichtungen

Posted by Wortman - 27. Juli 2010

von Hexen gab es 1590 hier in Freising.

Da bin ich froh, Mitglied des Historischen Vereins zu sein. Demnächst werde ich dann die Vereinsbibliothek stürmen und schauen, was sich darüber finden lässt.

Ansonsten bleibt mir noch das Kirchenarchiv. Muss mich bloß erst erkundigen, wie man da heran kommt.

20 Antworten zu “20 Hinrichtungen”

  1. ingja said

    Interessant, mit was Du Dich so beschäftigst. Es gibt aber wohl gute und böse Hexen. Ob man das bei den Hinrichtungen bedacht und erkannt hat?

    Wie deutest Du denn die sitzende Person auf der Wolke (zu sehen in meinem Blog – Beitrag von gestern)?

    Liebe Grüsse
    🙂

  2. Wortman said

    Ich beschäftige mich mit vielen Dingen 😉 Brauchst nur mal links meine Kategorien anschauen.

    Im 16. Jahrhundert warst du als Kräuterkundige automatisch eine „böse“ Hexe. Die Kirche kannte keine guten Hexen. Das Problem war hier natürlich auch noch, dass man zur Hexenfindung das „Tractatus de Confessionibus Maleficorum et Sagarum“ des Trierer Weihbischofs Peter Binsfeld mit hinzu zog. Dieses Werk war weitaus rigoroser als der „Hexenhammer“ von Institoris und Sprenger.

    • ingja said

      Die Kirche …ja, ein Thema für sich! Ich mag sie gerne sehen, ähnlich wie Burgen und Schlösser. Aber wenn man überlegt, was durch die Religion alles entstanden ist, dann bekommt man eine „Gänsehaut“.

      Deine Kategorien habe ich mir schon manches Mal angeschaut. Sehr interessant. 🙂

      Liebe Grüsse
      🙂

      • Wortman said

        Ich schaue mir neben Burgen und Ruinen auch sehr gerne (gotische) Kirchen, Klöster und Friedhöfe an 😉

        Wenn man sich wirklich mal vor Augen führt, was im Namen der Religion schon alles vernichtet wurde, dürfte es eigentlich keine Kirchenmitglieder mehr geben…

    • Wortman said

      Das ist bei den Medien normal 😉

  3. Nicht nur kräuterkundige Frauen galten als Hexen, sondern auch intelligente, belesene, gradlinige, zeitkritische. Was da an geistig hochstehendem Potenzial von den Kuttenträgern, die angeblich im Auftrag des Einen unterwegs sind, der da sagt „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, hingemetzelt und -gemeuchelt worden ist – und immer noch wird, wenn auch nimmer gar so blutig – spottet jeglicher Beschreibung.

  4. skriptum said

    Ach was! Wozu die Mühe, lieber Wortman?

    Was möchtest Du denn über mein früheres Leben und das meiner Freundinnen wissen?

    *gg

  5. im kirchenarchiv wirst du wahrscheinlich einige ganz krude geschichten zu den angeblichen „verbrechen“ der hexen finden. zeitweise standen wohl auch die alchimisten unter generalverdacht. aber andersartige, verwachsene, psychisch kranke und menschen mit einer vorliebe für kräuter und düfte hat es wohl ganz besonders oft getroffen. ich bin gespannt, was du herausfindest!

  6. minibares said

    Hier in Westerholt (inzwischen gehörend zu Herten) gab et dat Hexen-Ännecken.
    Sie wurde 1706 durch das Schwert hingerichtet. Sie hieß Anna Spiekermann, dieser Nachname ist noch heute hier sehr verbreitet.

  7. Wortman said

    @Skriptum: Aller Anfang ist klein und schwer 😉

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