Wortman

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Was passiert dann?

Posted by Wortman - 5. August 2010

Wir sitzen seit Stunden im Boot, unsere Angeln streifen immer wieder leicht das Wasser beim Auswurf.
Beim Eintauchen bilden sich Ringe. Die, wie das Leben, immer breiter werden – bis sie auslaufen und den Tod finden im unendlichen Wasser. Gedanken verloren starren wir auf das Wasser. Keiner wagt den anderen anzuschauen, geschweige denn einen Ton zu sagen. Aus Angst, dieses himmlische Schauspiel der Entspannung könnte enden.

Ich …

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24 Antworten to “Was passiert dann?”

  1. ingja said

    Ich muß aber plötzlich wohl laut gegrinst haben, denn wir schauen uns an und müssen beide herzlich lachen. Da erst merken wir, dass die Anspannung uns verlassen hat und wir nun tatsächlich entspannt im Boot sitzen und werfen die Angeln erneut aus um das breiter werden der Ringe noch einmal fröhlich zu verfolgen.

    Liebe Grüsse
    🙂

  2. paradalis said

    Ich kann kaum fassen, was nun passiert!!

    Plötzlich taucht ganz langsam und unerwartet ein Arm aus dem Wasser.
    Wir fürchten uns, denn dieser Arm hört und hört nicht auf zu wachsen. Er ist schon größer als einer der riesigen Bäume, die am Ufer wachsen. Wir sitzen wie versteinert, glauben unser letztes Stündchen hat geschlagen, gleich wird uns der Arm und die Hand packen und übers Wasser werfen …

    Dann kommt der Arm zurück. In der Hand hält er frische Brötchen und Kuchen vom Bäcker aus dem Dorf.
    Ach stimmt ja.
    Wir hatten Hunger. Und uns gewünscht, dass jetzt jemand zum Bäcker geht und uns ein Frühstück holt.

    🙂

  3. theomix said

    Ich klappe das Buch zu und denke: „Ich hätte doch den Krimi zuerst lesen sollen.“

  4. ingja said

    Kaum haben sich die Ringe im Tod gefunden, als wie durch ein Wunder die Ringe stärker und kräftiger wurden und sich das Wasser erhob und man erkennen konnte, dass sich eine Krone bildete und ganz schnell kamen mehrere dazu. Es fing gewaltig an zu regnen. Da wachten wir auf, lagen im Bett, hörten den Regen an die Scheiben klopfen und verwundert erzählten wir von unserem gemeinsamen Traum. Wir waren eben ein Herz und eine Seele.

    *
    *
    *
    Das kam mir am frühen Morgen in den Sinn 🙂

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    • ingja said

      Ich war verblüfft…

      Das muß vor den ersten Satz … 🙂

    • Wortman said

      Das hat doch was 🙂
      Immer schön, wenn man die Fantasie der Mitblogger ein bisschen anregen kann.

      • ingja said

        Ja? *g*

        Ich könnte noch mehr… aber ich bin gerade dabei nachzugeben und bin nur für Sekunden hier *lach*

      • Wortman said

        Tue dir keinen Zwang an.
        Der Beitrag ist ja zum Mittippen 🙂

        • ingja said

          Ich dachte auf einmal, ich spinne. Ein Totenschädel nach dem anderen tauchte aus dem Wasser auf und der Himmel wurde plötzlich schwarz, denn Hunderte von Krähen flogen über dem See und machten dabei einen fürchterlichen Krach. Unsere Angst wich einer Panik und wir waren wie gelähmt. Da hörte ich ein Geräusch, das ähnlich eines Hubschraubers war und es kam eine Riesen-Libelle angeflogen und auf einmal tauchten die Totenschädel wieder unter und der Himmel verwandelte sich in ein klares blau. Aber auch die Riesen-Libelle war plötzlich ein regenbogenfarbener Schmetterling der ganz nah um unser Boot herumtanzte und wir hatten das Gefühl, plötzlich wieder aus Fleisch und Blut zu bestehen und schauten uns an und schüttelten mit dem Kopf und lachten dabei. Da sagte ich: Wenn ich das in meinem Club erzähle, das glaubt mir kein Mensch! 🙂

          So, das war das 3. Mal, das reicht! 🙂

          Liebe Grüsse
          🙂

  5. ute42 said

    Plötzlich geht ein Ruck durch die Angelschnur. Wir erwachen aus unserer Träumerei und ziehen die Angel vorsichtig ein. Eine Flaschenpost hat sich im Angelhaken verfangen. Aufgeregt holen wir die Flasche ein und öffnen die darin befindliche Papierrolle. Wir lesen folgenden Text „Ihr seid erkannt, ihr wollt uns ans Leben. Glaubt nur nicht, dass wir anbeißen. Es grüßen euch sämtliche Fische im See“.

  6. Ich fühlte eine selige Müdigkeit in mir aufsteigen, der Kopf und die Augenlider wurden mir schwer. Kurz bevor ich ins Land der Träume glitt, begann das Wasser nahe des Bugs unseres kleinen Kahns mit einem Male zu schäumen und zu brodeln, als würde es kochen. Wir erstarrten vor Schreck. Eine endlose Angstsekunde später teilten sich die Fluten und ein gelbes U-Boot tauchte nur wenige Meter von uns entfernt auf: http://www.youtube.com/watch?v=p-Y-8pQJJC4&feature=related
    😉

  7. theomix said

    Ich denke über Leben und Tod nach, und eine Weile schweigen wir weiter. Und irgendwann denke ich: „Das könnte eigentlich der Anfang einer tollen Geschichte sein.“

  8. mohrle said

    ich war mir sicher, wenn ich mich jetzt bewegen würde, wäre der Zauber vorbei…und doch war es schön, Seite an Seite neben diesem Geschöpf zu sitzen und seine Nähe zu genießen, dieses Zusammensein und dieser ZUsammenhalt. Immer würde er an meiner Seite sein und mir ewig treu sein. Nur Eines störte diese Idylle…dieser Geruch…Das war leider immer so,wenn er nach dem Schwimmen aus dem See kam…dieser Geruch…..

    …nach nassem Hund…. 😉

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