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Die Menschen

Posted by Wortman - 3. Juni 2011

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert
als durch Kritik gerettet werden.

Amerikanische Redensart

17 Antworten to “Die Menschen”

  1. Yupp. So ist es. Dabei ist eine konstruktive und im richtigen Ton vorgebrachte Kritik tausend Mal mehr wert als ein falsches Lob…

    • Wortman said

      Leider wird diese Kritik ab und an mal im falschen Ton gebracht bzw. die Person versteht die Kritik nicht als konstruktiv…

      • Kritik sollte in jedem Fall in ruhigem Ton und respektvoll vorgebracht werden, kommt sie so rüber, dass sich der Angesprochene gekränkt, gemaßregelt und persönlich beleidigt fühlt, dann hat sie ihren Zweck äußerst verfehlt…

    • Wortman said

      So sollte es sein. Dummerweise haben anscheinend „Vorgesetzte“ gerade diese Regel der Menschenführung komplett aus dem Gedächtnis gestrichen…

  2. mayarosa said

    Yep.
    Und ja, leider lernen wir zu wenig, konstruktiv Kritik zu üben. Das hat ja viel mit Ich-/Du-Botschaften, eigenen/fremden Wertvorstellungen, der eigenen Wahrnehmung, der Fähigkeit auf der Metaebene zu kommunizieren und Respekt gegenüber der Entscheidung des Gegenübers zu tun. Denn bei aller Kritik muss jeder Mensch die Freheit behalten, in sein eigenes Unglück rennen zu dürfen.

    • Wortman said

      Die Freiheit, ins eigene (Un)Glück zu rennen, hat jeder Mensch. Ob mit oder ohne vorherige Kritik 😉
      Ich denke, das größte Problem bei Kritik ist, dass man oft von der sachlichen Kritik in die persönliche Kritik abdriftet – und dann wird es böse…

      • mayarosa said

        Das meinte ich ja. Wenn Person a versucht, Person b vom Unglück abzuhalten. Person b den Rat aber nicht befolgt, dann reagiert Person a mitunter verstimmt (weil b nicht gehört hat) und das soll natürlich nicht sein.
        Oben wurde ja auch von Lob gesprochen. Auch das stimmt ja. Gerade in unserer Arbeitskultur wird viel zu wenig gelobt. In vielen Betrieben ist alles in Ordnung, solange nicht gemeckert wird. Das ist auch demotivierend. Aber darauf zielte dein Zitat glaube ich nicht ab.
        Schönees WE

    • Wortman said

      „Ich weiß ja, Sie können das“. Ein Satz, den man in der Arbeitswelt so oft hört… und der einen irgendwann völlig demotiviert. Kein Lob, weil man ja davon ausgeht, die Person hat alles im Griff… dafür gibt es dann „Schelte“, wenn man etwas schief geht.

  3. ute42 said

    Stimmt schon. Ehrliche Kritik in einem angemessenen Ton mag ich. Manchmal kann man aber auch jemanden „hochloben“. Damit meine ich, Lob spornt bei manchen Menschen auch an. 🙂

  4. monisertel said

    Hier gilt, wie bei vielem, das richtige Maß zu finden: Lob kann anspornen, es macht, wenn es ehrlich ist, ein wenig stolz und glücklich. Kritik, wenn sie ungerechtfertigt ist, kann vernichten, einen mutlos machen, sogar verletzen.
    Leider wird beides ja sehr oft zielgerichtet und selbstsüchtig verteilt. Man muss halt lernen, damit umzugehen!
    Lieben Gruß
    moni

    • Wortman said

      Damit umzugehen, da müssen viele noch einiges lernen. Oft nehmen sich Menschen Kritiken auch viel mehr zu Herzen als nötig. Das kompliziert so manche Angelegenheit.

      • mayarosa said

        Manchmal hilft es, auf die Metaebene auszuweichen:
        Letztens hatte ich so ein Telefonat: Beim Kopieren auf einen USB-Stick war irgendwas schief gelaufen. Jedenfalls ließ sich ein Teil der Dateien nicht öffnen. Ich brauchte sie aber bzw. ich konnte nicht erkennen, ob ich sie brauchte, weil ich nicht erkennen konnte, was mir fehlt. Also rief ich den an, der mir das kopiert und den Überblick hatte, was wo drauf sein muss. Mir war es mir pupsegal, was da schief gegangen war. Ich wollte einschätzen können, ob ich die fehlerhaften Dateien brauche und woher ich sie bekomme. Der andere rechtfertigte er sich die ganze Zeit. Bis ich irgendwann – schon ein bisschen genervt, weil er sich dauernd wiederholte, anstatt mir zu helfen – sagte: Mann ey, du reagierst die ganze Zeit voll angegriffen. Dabei greife ich dich doch gar nicht an. Er bestätigte, dass er sich angegriffen fühlte. Warum auch immer. Ich erklärte ihm, dass ich lediglich um Hilfe bitte. Das musste ich zwar zwei oder drei Mal wiederholen, bis es ankam. Aber dann ging es. Und mir wurde geholfen. Er war glaube ich auch ganz froh, dass er gar nicht kritisiert worden ist.

    • Wortman said

      Das mag ich ja überhaupt nicht – sich 100 mal entschuldigen, sich andauernd zu rechtfertigen anstatt das „Problem“ etc. endlich mal zu beseitigen.
      Noch schlimmer finde ich die Leute, die dann SChuld auf Andere oder auf irgendetwas (Maschine, Wetter etc.) schieben, obwohl sie genau wissen, dass sie es selbst verbockt haben.

      Ich denke, der Ton macht die Musik. Kann natürlich sein, dein Typ ist etwas zart besaitet oder hat nicht genug Selbstbewusstsein, dass er so reagiert hatte.

  5. Die Redensart ist sehr schön; für den Kontinent kann sie ja nix! ;o)

    Leider ist es oftmals so, dass gerade diejenigen, die vorgeben genau zu wissen, welcher Ton als Kritik angebracht ist, ihn am seltensten treffen. Aber wehe, wehe, wenn ihnen in der von ihnen vorgegebenen Art begegnet wird … Sie fühlen sich mitunter schon gemaßregelt, beleidigt etc., nur weil man anderer Meinung ist, egal wie ruhig und sachlich sie vorgebracht wurde. Für diese Einzelfälle würde ich dann noch einen anderen Kontinent vorschlagen: Indien.

    Dort wächst doch der Pfeffer, oder? 😉

    • Wortman said

      Ohja… der indische Pfeffer. Da möchte ich auch so manche Zeitgenossen hin jagen 😉

      Das hat man aber oft, dass die Leute, die gerne (Kritik) austeilen, so gut wie nichts einstecken können. Aber sie lernen es nicht und fangen immer wieder an, anstatt einfach mal die Schn… zu halten.

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