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Da verzichte ich gerne

Posted by Wortman - 6. September 2011

Was für ein Debakel für die FDP bei den Wahlen im Meck-Pom. Da kann man nur sagen, „gute Nacht Schwarz-Gelb. Packt schon mal eure Koffer, eure Zeit neigt sich dem Ende zu.“

Wird ja auch langsam Zeit!

Wenn die SPD das durchführt, was Sigmar Gabriel nach der Wahl gesagt hatte, dann steht einem Regierungswechsel bei der nächsten Bundestagswahl nichts mehr im Wege.

1. Erhöhung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42% auf 49%.
2. Wiedereinführung der Vermögenssteuer.
3. Mehrwertsteuer-Ermäßigung für Hotelbetriebe, die von Schwarz-Gelb eingeführt worden war, soll zurückgenommen werden.

Da bin ich als „kleiner Mann“ auch gerne bereit, auf Steuersenkungen zu verzichten.

Es ist ein Weg back to the roots wenn die SPD ihren neuen Grundsatz (Zitat: „…zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben müssten verstärkt diejenigen herangezogen werden, die bislang zu wenig oder nichts dazu beigetragen hätten…“) auch wirklich durchzieht.

Die Mehreinnahmen durch die drei Punkte sollen in den Schuldenabbau und die Bildung investiert werden. Dafür, wie gesagt, verzichte ich gerne auf eine Steuersenkung für uns „Kleine“.

18 Antworten to “Da verzichte ich gerne”

  1. Sigrid said

    Dieser Aussage schließe ich mich ohne Abstriche an. Mir ist der Abbau des Investitionsrückstaus z.B. bei den Schulen wichtiger, als ein paar Euro mehr im Geldbeutel, denn so riesig werden die Einsparungen beim Einzelen nicht sein.

    • Wortman said

      So grün über den Daumen gerechnet hätten wir so zwischen 5-10 Euro im Monat mehr. Also darauf verzichte ich gerne, wenn die Mehreinnahmen dann auch so ausgegeben werden wie geplant.

  2. Da schließe ich mich jedem deiner Worte an! 😀 Bleibt zu hoffen, dass die guten Vorsätze der SPD sich nach erfolgter Regierungsübernahme nicht so dermaßen als Windeier entpuppen wie das Gesülze der FDP… Ich konnte mir am Sonntag Abend trotz etwas entzündeter Achillessehne links einen kleinen Freudentanz nicht verkneifen, als ich erfahren hab‘, dass diese Pappnasen in Meck-Pomm die Fünf-Prozent-Hürde nicht geschafft haben… 😀

  3. theomix said

    So politisch war dein Blog noch nie, so weit ich mich erinnern kann.

    Ja, stimmt, die SPD erinnert sich an ihre Wurzeln, das stimmt. auch wenn man über einzelnes diskutieren müsste. (Man bräuchte nur die Familienpauschale wieder einführen, die Mitte der Neunziger gestrichen wurde… Aber daran erinnert lieber niemand.)

    • Wortman said

      Stimmt Theomix – im Grunde ist er das erste Mal richtig politisch 🙂 Normalerweise halte ich mich blogtechnisch aus politischen Themen heraus, da es doch meist zu Streit usw. führt.

      Hier musste ich allerdings mal etwas sagen. Meine Familie ist schon ca. 100 Jahre oder so auf Seiten der SPD. Leider hat sie sich immer weiter von ihren Grundwerten entfernt gehabt und auch keine richtigen Charakterköpfe wie Brandt oder Schmidt mehr gehabt. Es sieht so aus, als gäbe es wieder einen Weg hin zu den Dingen, für die diese Partei mal gestanden hat. Daher dieses Posting.

      Vielleicht sollte man Ude überreden als Bundeskanzler zu kandidieren 🙂 Hier in Bayern ging ja der CSU der berühmte Ar**** auf Grundeis, als Ude meinte, er wolle als Ministerpräsident kandidieren. Die Wahl würde er problemlos gewinnen.

      • Das ist dem Wendehals Seehofer ganz schön ins Gebein gefahren, als ruchbar wurde, dass sich der Christian Ude als SPD-Kandidat für die nächste Landtagswahl aufstellen lässt! :mrgreen: Das wäre eine historische Sensation in Bayern, wenn in zwei Jahren zum ersten Mal seit Menschengedenken die CSU nicht mehr regierungsfähig sein würde! 😛

    • Wortman said

      Und Ude würde gewinnen – da bin ich mir sicher.
      Angeblich will er aber nicht antreten – ist mir irgendwie an die Ohren gekommen.

      Vielleicht wird Ude ja neuer SPD-Kandidat für die Bundeskanzlerwahl 😀

  4. Wortman said

    Ach ja: Für mich als Nordie ist es eh schon irgendwie faszinierend, dass in einem tiefschwarzen Land wie Bayern in der Hauptstadt seit 18 Jahren ein SPDler die Macht inne hat.

    • Nicht nur seit 18 Jahren – vor Ude gab es ja Georg Kronawitter und Hans-Joachim Vogel als Oberbürgermeister, und beide sind auch SPD-ler. 😉 München ist seit jeher eine SPD-Hochburg gewesen, mit einer Ausnahme, einmal hat es einen „schwarzen“ OB gegeben, Name fällt mir grad net ein, der ist aber – glaube ich – gegangen worden… 😉

  5. minibares said

    Dieses Hin und Her, die Begünstigung des Klientels eines Mr. Westerwelle (in Form von Hoteliers), das war ja gleich zu durchschauen und verabscheuungswürdig. Und wir durften immer schön getrennt buchen…. Blödsinn hoch 3
    Und dass sie noch weiter nach Steuersenkungen rufen, obwohl jeder weiß, dass das Unsinn ist, das musste ja so enden. Außerdem dieses Festhalten amAußenminister, das tut ja richtig weh.

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