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Variationen des ewigen Streites

Posted by Wortman - 31. Januar 2014

Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch,
sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.

Lao-Tse

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14 Antworten to “Variationen des ewigen Streites”

  1. Irgendwie kann ich das nicht so recht glauben, daß der großartige Lao Dan dergleichen gesagt haben soll…

  2. ann53 said

    Was der kluge Laotse wohl damit meinte lieber Wortman ? ……. 😀
    Liebe Grüße von Herzen ♥

  3. magandelli said

    Bin ich „raus“, wenn ich laut sage, dass ich das ganz anders verstehe? Oder macht ihr Witze, die ich gerade nicht deuten kann? Für mich heißt das nichts weiter, als „der ewige Widerspruch mit und in sich selbst. Den Schmalgrad zwischen Verkleidung tragen und sich selbst „tragen“. “ Mea Culpa, wenn ich nun komplett neben dem eigentliche Sinn liege, aber das ist das, was ich da verstehe und abnicken kann.

  4. Loreley12 said

    Dem Chinesen Lao-Tse zugeschrieben zu sagen wäre doch wohl richtiger; davon wiederum kursieren etliche angebliche Zitate. Nur so viel: im Hauptwerk Tao-Te-King selbst steht der Spruch nicht.

    Ist der Hidschab nicht eher der Frau aufgezwungen, um sie als eine Art öffentliches Sicherheitsrisiko darzustellen?

    Und ist der dem religiösen Hidschab entstammende Niqab bzw. die Burka nicht eher ein textiler Kerker, ein Stoffgefängnis der Bauart Einzelzelle, den Frauenkörper sexualisierend und dämonisierend und indirekt den Männerkörper als von gefährlichen weiblichen Reizen bedroht darstellend?

    “Water is fluid, soft, and yielding. But water will wear away rock, which is rigid and cannot yield. As a rule, whatever is fluid, soft, and yielding will overcome whatever is rigid and hard. This is another paradox: what is soft is strong.”

    ― Lao Tzu

  5. Loreley12 said

    Warum soll der Mann nicht ebenso sehr ein – begehrlich betrachtetes – Lustobjekt sein wie die Frau und seine Kleidung nicht im selben Maße rufen: „O Weib Mach mich nackig, finde jetzt gleich einen stillen Winkel und zieh mich ganz langsam aus.“

    Wortman, Wortman, wenn du wüsstest wie wir Frauen untereinander über die heißen Tatsachen reden, die sich unter Männerhemd und -hose verbergen.

    Ok, die ganz frivolen Theken-Sprüche „dürfen“ Frauen nicht absondern, das würde den männlichen Narzissmus anknacksen.

    Und ein Pendant zu Schlampe gibt es im Patriarchat schließlich nicht auf maskulin.

    Vorsicht Jungs, auch für die alte Loreley wird’s gerade Frühling und kommt die extreme Balz heran, die richtig wilde Brunft-Zeit …

    • Wortman said

      Keine Sorge, ich weiß wie ihr Frauen redet 😉 Genauso wie die männer. Da seid ihr keinen Deut besser oder schlechter als die Männer 🙂

      Warum sollten Frauen keine Thekensprüche klopfen? Wenn ein Mann das nicht ab kann, sein Problem.
      Allerdings habe ich entschieden etwas (egal ob Mann/Frau) gegen Prolls und ihre Sprüche… Allein schon bei „Ey Alder“ könnte ich gleich zulangen…

      • Klabauterfrau said

        Interessant, ja, pauschal gibt es kaum Unterschiede zwischen „den“ Frauen und „den“ Männern. Eher schon das Enneagramm, das klugerweise zwischen Männchen und Weibchen gar nicht erst unterscheidet, sondern die Haupt-Motive (anders gesagt: die Haupt-Ängste) genauer erspüren lässt.

        http://www.enneagramm-studio.de/teststart.php

        Und wohl wahr, schamlose Sprüche senken das Niveau ins Vorzivilisatorische. Feine Andeutungen hingegen haben was Klassisches.

        Noch dazu:

        Wer sich selber aufspielt, hat kein Verdienst; Wer sich selber rühmt, wird nicht erhöht. Lao Tse

        • Wortman said

          Im Internet ist das Niveau schneller am Boden als in der realen Welt. Kann man immer wieder feststellen. Nichtsdestotrotz sind die Andeutungen viel mehr wert 😉

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