Wortman

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Wenn Einstein wüsste, wie Recht er doch hatte…

Posted by Wortman - 8. März 2016

Ich fürchte den Tag wenn Technologie unsere Wechselbeziehungen beeinflusst.
Die Welt wird Generationen von Idioten haben.”

(Albert Einstein)

Eine Unterhaltung mit der besten Freundin…

…ein Tag am Strand…

…ein Museumsbesuch…

…Abendessen mit Freunden…

…ein vertrautes Treffen…

…Kaffeetrinken mit Freunden.

Wenn Einstein wüsste, wie Recht er doch hatte…

Quelle: Archiv R.

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82 Antworten to “Wenn Einstein wüsste, wie Recht er doch hatte…”

  1. Neko said

    Hat dies auf Nekos Geschichtenkörbchen rebloggt.

  2. Maribu said

    das habe ich selbst erlebt bei einem Geburtstagsabend meiner Schwägerin, deren Sohn und dessen Freundin haben sich Nachrichten über den Tisch hinweg geschickt per whatsapp aber kein richtiges Wort miteinander gesprochen.

  3. Das mit dem Museumsbesuch sehe ich Tag für Tag mit eigenen Augen. Und frage mich jedesmal, warum diese Menschen 8,50 Euro Eintritt bezahlt haben, wenn sie andauernd lediglich auf ihr Mäusekino starren anstatt auf die Schönheit und Geschichte ringsum…

    • Wortman said

      Geh doch mal ran und frag sie mal so ganz blöd 😀
      Das wird wohl niemand verstehen…

      • Das dürfen wir nicht, Besucher einfach so anquatschen. Wir dürfen die Richtung weisen, wenn der Rundgang mal etwas unübersichtlich ist, und natürlich auch Fragen beantworten – was ich am liebsten mache. 😉
        Bei uns herrscht übrigens auch Handy-Verbot. Denn es macht einen sehr schlechten Eindruck, wenn am Eingang mehrmals darauf hingewiesen wird, dass Handy-Gespräche verboten sind – und dann stehen die Aufsichten herum und führen ungeniert ewig lange Telefonate.

        • Wortman said

          Ja genau. Bei uns ist es auch nicht erlaubt. Stell dir vor, du willst wegfliegen und geht nicht, weil das Ladepersonal am Handy Browsergames spielt 😀

          • Ich habe am Sonntag einen faszinierenden und wunderschönen Vortrag des Wüstenforschers und Fotografen Michael Martin besucht. Ungefähr in der Mitte der Multivisions-Show erzählte er auf seine lebhafte und mitreissende Art von der abenteuerlichen Tour durch die Wüste Saudi Arabiens, er begleitete drei deutsche Forscher, die artesische Brunnen kartographierten und untersuchten. Gebannt und mucksmäuschenstill lauschte das Publikum, ungefähr 3.000 Menschen, man hätte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören können. Genau in der spannendsten Pointe gellte der Klingelton eines Handys auf, wieder und immer wieder… Ich bin ein recht friedvoller Mensch, doch da gingen mir kurz Gewaltphantasien durch den Kopf – eine davon war, dass ich der Person, die in meiner Nähe saß, dieses Sch…-Teil entreissen, auf den Boden werfen und darauf herum trampeln würde. :mrgreen:

            • Wortman said

              Ohjaaa… da bin ich dabei. nicht mal dort schaffen die es, ihre Handys mal auszuschalten. Ich war jetzt dreimal im Kino und jedesmal lief eine „Werbung“, die daran erinnerte, dass man im kino sein Handy ausschaltet um nicht zu stören. So etwas sollte Standard sein aber die Menschen interessiert es nicht… Leider.

  4. Na na. Man darf nicht immer nur den Fluch hinter allem sehen. 😉

    • Wortman said

      Mach ich doch nicht… ich sehe Realitäten ins Auge.
      Solche Sachen habe ich täglich vor Augen.

      • Ich auch. Und ich bin sogar selbst reger Nutzer eines Smartphones inkl. Messenger. Es kann auch mal passieren, dass ich es in einem Museum heraushole. Oder im Theater…während der Pause. 🙂 Ich denke mir nur: jede Generation wird von der älteren Generation für das, was sie tut, verflucht. Früher war es das Automobil, die langen Haare der Jungs, der Minirock, der Computer, ja, sogar Bücher sind schon verflucht worden, usw. usw. Das heißt aber noch lange nicht, dass die folgenden Generation deshalb dümmer und/oder degenerierter ist. Ich sehe jeden Tag im Bus oder Zug, wie genau dieser Generation mit absoluter Selbstverständlichkeit aufsteht, wenn eine ältere Person einen Platz braucht. Es ist die Generation, die trotzdem noch Worte wie „Danke“ beherrschen. Die kommunizieren können! Ganz normal. Mit dem Mund. Es wird vielleicht jemand aus dieser Generation sein, jemand von denen, die jetzt scheinbar nur auf ihr Handy glotzen, die mal ein Mittel gegen Krebs oder AIDS finden. Ich stehe nicht so auf eine Generalverfluchung. 🙂

        • Wortman said

          Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂 Das ist überall so. Dann kommen halt noch die Anderen: Die, mit Handy in der Hand gegen Autos, Trambahnen laufen, auf die Ubahngleise knallen und viele Dinge mehr.
          Dazu noch diese blinde Gläubigkeit an Auto – Navis 😉

          Natürlich sind nicht alle so aber schau dich doch mal um. Überall hängt man herum und es wird ins Handy geglotzt. Als wenn es nichts anderes mehr gebe. Die Industrie trägt natürlich auch viel dazu bei. Schau dir mal Werbung an. Apps on Mass und sonstiger Schnickschnack. Herde und Mikrowellen, die SMS ans Handy schicken und all dieser Schwachsinn. Die jetzigen Generationen werden doch schon von der Gesellschaft und der Industrie handysüchtig gemacht. Zusätzlich zur persönlichen Sucht.

          • Eben. Ich schaue mich um. Und dann musst du mich dazu zählen. Ich bin auch schon mitm Handy gegen eine Mülltonne gerannt. Ich hänge auch am Handy, wenn ich zB auf den Bus warte oder im Zug sitze. Ich liebe es, Apps zu finden, die zu meinen Ansprüchen passen. Aber ich sage ja: jede Generation betrachtet die nachfolgende für irgendwas mit Verachtung. Und ganz ehrlich: selbst Einstein wurde erstmal für einen Vollpfosten gehalten.

            • Wortman said

              Sei mir nicht böse aber habt ihr keinerlei andere Beschäftigungsmöglichkeiten?
              Ganze 5 Apps habe ich in Benutzung. Mehr brauche ich nicht. 80% meines Tages liegt das Handy irgendwo herum (zu Hause) oder gammelt in der Hosentasche vor sich hin (auf Arbeit).

              Das ist keine Verachtung eher Sprachlosigkeit, wie man sich so abhängig machen kann. Mein Kumpel schafft es nicht mal, 15 min das Handy aus der Hand zu legen. wir hatten deswegen schon Streit. Ich mag es nicht, mitten in der Unterhaltung abgewürgt zu werden, weil man sich mit dem Handy beschäftigen muss.

            • Wenn ich auf den Bus warte oder im Zug sitze, soll ich dann in der Gegend herum guggen? Nein, da lese ich doch lieber ein paar interessante Artikel auf meinem Handy. Wenn ich irgendwo bin, wo ich mit irgendjemand einen Termin ausmachen muss, dann bin ich heilfroh für mein Handy, weil es verdammt schwierig ist, zwei Kalender im Kopf zu haben. Meine emails kommen ebenfalls alle auf mein Handy, ob ich sie lese, entscheide ich selbst, aber manchmal muss ich auch, wenn ich nicht im Büro bin, schnell eine Entscheidung treffen und sie der anderen Person mitteilen. Und ich bin eben nicht immer in meinem Büro, sondern sause auch mal über den Campus oder durch die ganze Stadt. Ich finde es prima, wenn mir mein Patenkind sofort eine tollen Sache

            • Äh…falsche Taste. Also ich finde es super, wenn mir mein Patenkind sofort was für sie total Tolles erzählen kann, zB. dass ihr Hund Jahressieger geworden ist. Und mir ein Bild von der Urkunde schicken kann. Nein, das wollte ich nicht missen.

            • Nun ist meine Frage zurück: bin ich verblödet? ☺

            • Wortman said

              Nicht unbedingt verblödet aber ziemlich abhängig vom Handy 😉

            • Abhängig bin ich nicht. Aber ich wollte es nicht missen. Abhängig bin ich von Nikotin.😊 Nimm mir mein Handy weg…kann ich mit leben. Nimm mir meine Zigaretten weg…Ich weiss nicht, wer das dann überlebt.😨😁

            • Wortman said

              Ich habe 35 Jahre geraucht… ein kurzer Herzstillstand hat mich dann davon befreit 😉

              Ich denke, genau dieses „nicht missen“ ist das eigentliche Problem bei den Meisten. Wir sind in einer Handyf freien Welt groß geworden und wissen uns in fast allem andersweitig zu helfen. Hab es schon oft miterlebt, dass manche völlig überfordert sind, wenn sie nicht ihr Handy um Rat fragen können…

            • Wie viele der Leute früher kannten sich in einer Bibliothek aus? Wenn es damals keine Straßenkarten gegeben hat, wie viele Leute wussten immer sofort, wo sie wie hinfahren mussten? Früher war bei Gott nicht alles besser. Und heute sind die Menschen nicht dümmer und schlechter. Sie haben eine andere Art des Wissens. Und das war schon immer so. Genauso hartnäckig ist übrigens auch die Behauptung, unsere Sprache wäre degeneriert und man würde ja nur noch englisch reden. Mein Prof an der Uni war der Herausgeber der Duden…und der hat sich jedes Mal ausgeschüttet vor Lachen, wenn er das gehört hat. Apropos: trotz jahrelangem Computer- und Handygebrauch hat es bei mir immerhin für das erfolgreiche Studium der deutschen und der englischen Sprache gereicht. Aber das kann man alles bis zum Sanktnimmerleinstag diskutieren. Ich würde mir einfach nur eine weniger allgemeine Verurteilung wünschen. Die Jugend ist heute eben anders. Aber deshalb nicht automatisch schlechter als wir es gewesen sind.

            • Wortman said

              Wir sind überall hin gekommen mit den Straßenkarten und wenn es irgendwo keine gab, hat man sich durchgefragt. 😀 Kleingeld und Karte für Telefonzellen war immer dabei.

              Frag mal pimalrquadrat 😉 Der erzählt dir, dass er Nachhilfeschüler hat, die ihre Handys 200%ig beherrschen aber nicht mal 25+47 im Kopf rechnen können….
              Wie du schon sagtest, das kann man alles tot lamentieren 😉

            • Wortman said

              Ich bekomme auch bilder und Nachrichten von meinen Töchtern aber deswegen muss ich nicht andauernd aufs handy starren und vor allen Dingen nicht dauerblind durch die Gegend rennen.
              Also sich mal umzuschauen hat schon seine Vorteile. Man bekommt etwas davon mit, was so um einen herum passiert 😉
              Meine Maus ist Geschäftsführerin eines Forschungsinstitutes. Selbst ihr Handy liegt überwiegend in der Gegend herum. Zum Surfen haben wir unsere heimischen PCs. Da hat man noch Bildschirm zur Verfügung 😀

            • Jeder so, wie er es braucht. Ich kenne Leute, die haben kein Smartphone und es geht auch. 😊 Es ist nur die Vorverurteilung, gegen die ich mich wehre. Vor 25 Jahren hat man mir all das, was ihr der heutigen Jugend vorwerft, an den Kopf geworfen. Damals war es eben der Computer. Demnach müsste ich heute als iq-begrenztes, unsoziales Wesen durch die Gegend rennen. Keine Freunde, sprachlich begrenzt, mit einem Horizont, der nur bis zur Nasenspitze reicht. Degeneriert eben. Heute verdiene ich mein Geld damit und bin nicht gerade schlecht in meinem Job. Ich habe einen Stall voll Tiere, ich habe ein durchaus kreatives Hobby und ich kenne sogar Museen und Theater von innen. All das sprecht ihr dieser Generation, die jetzt kommt, ab. Ihr hättet mich damals also genauso eingeordnet und definiert. Und das finde ich ein wenig traurig. Und ich finde es auch traurig, dass ihr meine Neffen genauso definieren würdet, ohne zu wissen, dass beide den Tag über in sozialen Berufen zum Teil mit behinderten Kindern arbeiten. Das ist es, was mich an solchen Aussagen einfach nervt. Okay, meine Neffen sind bestimmt auch schon mitm Handy vor der Nase gegen ein Laternenpfahl gerannt…Aber sagt das was über sie, ihren Charakter aus? Ob sie ein gute oder schlechte, empathische Menschen sind? Ob sie sich nicht dran erfreuen, wenn sie eine Rose sehen?

            • Wortman said

              Es geht bei dieser bildergeschichte nicht darum, ob man ein schlechter Mensch oder sonst etwas ist. Es ist die vorstufe zu genau dem, was einstein sagen wollte. Die totale Abhängigkeit von der medialen Welt und ihren Armen. Denk nur an diese ganzen Werbungen, dass dein Smartphone deine ganze Wohnung steuert, das auto mit dir redet und viele Dinge mehr. Es geschehen mehr Unfälle, weil sich Leute auf ihre elektronisierten Autos verlassen als sich per Auge um den Straßenverkehr und seinen „Auswüchsen“ zu kümmern…

              Ich habe niuemanden verteufelt „früher“. Ich habe mir damals für 2000!! DM einem C64 mit Floppylaufwerk gekauft. Ich gehöre zu der frühen Computergeneration. Ich verurteile niemanden, weil er nichts anderes als seine Computerspiele hat (ist sein Problem, nicht meins) und glaube auch nicht, dass Ego Shooter Attentäter basteln.
              Ich ziehe keine Rückschlüsse auf Charakter etc. wenn jemand nicht mal mehr sein Handy aus der Hand legen kann. Wozu?

              Aber so langsam reden wir aneinander vorbei… Es geht hier ja nicht darum, ob und was Leute arbeiten oder an Hobbys haben, wenn ihnen das Handy in der Hand festklebt 😉 Es geht darum, dass diese Mediale hörigkeit dich irgendwann zum Idioten macht, weil du ohne all dem irgendwann nicht mehr klar kommst… in ein, zwei oder drei Generationen.

            • Es geht hier um zwei Paar Schuhe. Es würde hier definitiv nicht nur von medialer Abhängigkeit gesprochen, sondern auch von „Verblödung“. Medial abhängig sind wir alle. Denk an Fernsehen, denk an Radio, denk ans Internet. Und wenn ich gleichzeitig aber an Wissensaustausch in der Forschung denke…Ich würde nicht wollen, dass Forschungsergebnisse als Papiere irgendwo rum liegen und jemandem nicht schnellst möglich zur Verfügung stünden. Der Mensch hatte und hat immer die freie Wahl, wie sehr er sich dort hinein ziehen lässt. Denn alles hat seine guten und seine schlechten Seiten. Du musst dir keinen Herd kaufen, der dir per Handy sagt, dass du aus Versehen die Herdplatte angelassen hast. Allerdings wäre es ein nettes Feature, bevor das Haus abfackelt. Werbung gab es schon immer. Früher halt ohne Handy. Auf Litfasssäulen, etc. Es steht immer jedem frei, für sich zu entscheiden.

            • Wortman said

              Diese „Verblödung“ ist aber nicht abzustreiten. Der Daueruser wird irgendwann nicht mehr wissen, was er tun muss, wenn nichts mehr geht, weil er sein ganzes Leben auf die elektronische Unterstützung ausgerichtet hat. Das kommt irgendwann… und wenn es noch 100 Jahre dauert.
              Wissenschaftler haben vor mehr als 20 Jahren schon den Homo Sapiens Superior, den Technikmensch prophezeit als neue Evolutionsstufe. Aber ebenso irgendwann den nicht nicht definierbaren „Knall“ nach dem sich die menschliche Evolution in zwei unterschiedliche Wege teilt. Der Superior bleibt und dazu kommt der Superior Naturalis. Frei übersetzt „back to nature“.

              Solche Gerätschaften kommen mir nicht in die Bude 😀 Ich bin der Herr im Haus, nicht das Handy oder der PC.

            • Das mit der Verblödung muss man näher definieren. Geht man von der Evolution aus…zumindest grobschlächtig…bin ich gegenüber der Generation meines Großvaters verblödet. Er war Bauer, hat Weizen angebaut und hatte Viecher. Ich hingegen habe keine Ahnung vom Ackerbau. Mir ist also Wissen abhanden gekommen. Bin ich also blöder als mein Opa? Oder ist es nicht eher so, dass man sich evolutionstechnisch an die Gegebenheiten anpasst, sprich unnützes Wissen vergisst … Ich könnte ja kein Weizen anbauen, selbst, wenn ich wüsste, wie es geht…dafür aber anderes Wissen, was nützlicher fürs Überleben in meiner Umgebung ist, hinzugewinnt…so dass es am Ende eine Patt-Situation ist? Oder was nützt mir das Wissen, wie man sich in einer Bibliothek zurecht findet, wenn keine um die Ecke ist…Während jemand anderes schnell sein Handy zücken und alles nachschlagen kann? Was bedeutet also Verblödung? Der Verlust irgendeines Wissens, was mir allerdings in der um mich gegebenen Welt nichts mehr nutzt? Welches Wissen ist notwendig? Eine Knall in der Evolution hat es übrigens schon immer gegeben. Sonst würden wir heute unter Wasser mit Flossen versuchen, die Tasten zu treffen. 😆 Eines muss ich allerdings sagen: ja, ich bin ein Technik-Kind und…deiner Meinung nach Handy-abhängig…😆…aber ich sehe auch durchaus und sehr bewusst diverse Nachteile. Und ja, ich finde, dass wir als Erwachsene die Pflicht haben, Kindern und Jugendlichen die Zeit zu schenken, die es braucht, um ihnen Literatur, Natur, Kultur nahezu bringen und ihnen zu zeigen, dass es noch vieles gibt, was zwar ohne Strom funktioniert, aber ebenso gut ist. Wenn die Kinder und Jugendlichen das heute nicht (mehr) kennen, dann ist das nicht die Schuld der medialen Raubritter…denn kein Kind wird mit einem Handy in der Hand geboren…sondern der Generation davor.

            • Wortman said

              Schau dir mal die Kinder von heute an. Die Hälfte hat keine Ahnung mehr wie man spielt. Sitzen lieber vor ihren Konsolen etc.. Wenn mal was ausfällt, wissen viele nicht mal, wie sie sich beschäftigen sollen. Das ist doch traurig. Das liegt natürlich auch an den Eltern. Das steht außer Frage…
              Das du keine Ahnung hast vom Ackerbau liegt daran, dass du es nicht betreibst 😉 Deswegen kommt hier „Verblödung“ nicht in Frage. Wenn du es betreiben würdest, obwohl du keine Ahnung hast, dann wärst du blöd 😀
              Meine Großeltern hatten eine Schneiderei. Ich war früher ebenso gut mit Nadel und Faden wie mit der Nähmaschiene. Konnte Socken stopfen mit dem Pilz. Lohnt sich bei den Billigpreisen nicht mehr und so hat man solche Sachen mit den Jahren eingestellt und sicherlich auch die ein oder andere Fähigkeit eingebüßt. Das mag eine Form von Verblödung sein… keine Ahnung. Mach ich mir kein Kopf drum.
              Ich sehe das so oft, dass Mütter ihre Kinder im Park herum krabbeln oder auf dem Spielplatz herumtollen lassen und kaum hinsehen und nur aufs Handy starren. Was sollen die Kinder da lernen?
              elches wissen notwendig ist? all das was zum Überleben notwendig ist in einer Welt ohne Energie. Wenn es auf der Erde mal BUMM macht, werden die Überlebenden bei Null anfangen müssen.

            • Das mit den Kindern unterschreibe ich nur bedingt. Ich habe relativ viel mit Kindern im Alter von ca. 10 Jahren zu tun und die wissen alle noch, wie man spielt. Die sind hauptsächlich draußen auf ihren Skateboard oder sonstigen fahrbaren Geräten bzw. gib ihnen einen Ball und sie sind glücklich. Und beschäftigt. Noch besser: gib ihnen einen Erdhügel! Also da lasse ich eine Pauschalisierung nur bedingt zu.

              In der Tat … und da bin ich völlig bei Dir … gibt es genug Mütter, die sich mehr für ihr Handy als für ihre Kinder zu interessieren scheinen. Wobei…ob sie jetzt im Park auf ihr Handy schauen oder ihre Nase in ein Buch stecken … da tue ich mich mit der Beurteilung schwer. Es ist heute ein anderes Medium. Früher war es halt irgendeine Frauenzeitschrift oder die Gala, die uninteressierte Mütter geblättert haben. Allerdings kann ich es absolut nicht leiden, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs sind und dabei die ganze Zeit mit sonstwem telefonieren, wären ihre Kinder auf ihren Laufrädern unbeobachtet die Schnellstraße überqueren oder sich (und andere) sonstwie in Gefahr begeben. Und hinterher ist das Geschrei dann groß, wenn die Brut platt auf der Straße liegt, weil vorher das Beziehungsdrama der besten Freundin wichtiger war.
              Allerdings muss ich es jetzt erstmal dabei belassen (und kann mich nicht über telefonierende Mitmenschen auslassen, die ich nämlich -man höre und staune! – hasse), weil ich jetzt ab nach Hause muss. Der ÖPNV wartet nicht auf mich. 🙂

            • Wortman said

              Genau… dieses telefonieren zum Bleistift…
              Bestes Beispiel vor zwei Wochen. Frau steigt telefonierend aus dem flugzeug, kommt drei Minuten später in der Gangway zurück. sie hätte was im flieger vergessen. Sie dürfen nicht mehr einsteigen. Was haben sie denn vergessen? Mein Kind ist noch drin. Es wurde ihr geholt. War nur kein Kind, sondern ein Baby im MaxiCosi…

              Natürlich gibt es genügend richtig spielende Kinder… Das ist wie mit vielen dingen: Das Gute sieht man nicht 😉

            • So, nun hat mich der ÖPNV sicher nach Hause gebracht und ich habe die Zeit genutzt, mir auf dem Handy einen interessanten Podcast anzuhören. 😀 Hier ist alles gefüttert und bevor ich selbst etwas esse und mich dann erweitert um meine Tiere kümmere, ohne Handy übrigens, weil Tiere und Handy … absolutes Tabu … ein kurzer Nachschlag.
              Ich habe nix dagegen, wenn Leute in ihr Handy schauen, sich Stöpsel in die Ohren stecken und sich mit was weiß ich was berieseln lassen. Ich habe auch Verständnis, wenn eine Gruppe Halbstarker zusammen steht und ihr Handy als Beschallungsinstrument für die Umwelt benutzen, weil … ganz ehrlich … wir haben das damals mit einem Ghettoblaster gemacht und das war mit Sicherheit lauter … und rückblickend die Musik nicht besser. 😀
              Aber ich kriege einen an mich, wenn um mich herum langanhaltend und vor allem lautstark telefoniert wird.
              Manchmal kommt es vor, dass meine Chefin mich auf dem Handy anruft, wenn ich noch in der Bahn sitze. Das passiert, wenn ich nicht Bescheid gesagt habe, dass ich später komme und sie sich Sorgen macht, warum ich noch nicht da bin. Ehrlich. So ist meine Chefin. Trotzdem…wenn also mein Handy klingelt, versinke ich peinlich berührt im Sitz und nuschele ein leises“IschbinnochinderBahn,ischbingleischda!“ So wichtig bin ich nämlich nicht, dass ich der Welt mitteilen muss, dass man mich erwartet. Nichts gegen kurze Telefonate und Erreichbarkeit. Ich finde nix dabei, wenn Leute kurz mitteilen, dass der Zug verspätet hat und sie eine Uhrzeit nicht einhalten können oder kurz nachfragen, ob sie was zum Abendessen mitbringen sollen. Das hat allerdings Seltenheitswert.

              Im Gegensatz dazu kenne ich von mir wildfremden Menschen diverse Beziehungsprobleme, Dreiecksgeschichten, die Geschenkeliste für wahlweise Mutter, Vater, Kind. Ich weiß, was letzten Abend in der Disko abgelaufen ist. Ich weiß ALLES. Es scheint da kein Tabu mehr zu geben.
              Als ich neulich ein bestimmt halbstündiges Gespräch einer Perle anhören durfte, die dann noch den Satz sagte: „Die halten misch für blöd, aber das bin isch gar nicht.“ lag mir auf der Zunge zu sagen: „Also, nachdem, was ich mir die letzte halbe Stunde anhören durfte, bist Du aber auch nicht die hellste Kerze im Leuchter!“
              Krönender Höhepunkt bisher: Ich war beim Friseur. Das hat vielleicht eine halbe Stunde gedauert, bis meine Mähne gestutzt war. So mit allem Drum und Dran. In der kompletten Zeit hat die zweite Friseuse, die da im Laden war, NUR mit ihrem Handy telefoniert, und zwar in einer Lautstärke, dass ich mich gefragt habe: „Warum hast Du ein Handy, Du kannst dich auch aus dem Fenster hängen, da hört man Dich genauso gut.“ Ob da noch weitere Kunden im Laden waren, die gewartet haben … scheißegal. Es war wichtiger, ihrem Mann -und der Welt im allgemeinen- mitzuteilen, dass das Auto vom Sohn einen Sprung in der Frontscheibe hat und er deshalb ihr Auto nehmen soll. Und wie das mit der Versicherung ist. Und dann noch mal den Sohn angerufen, dass er ja das andere Auto nehmen soll. Und nochmal den Vater angerufen, dass sie dem Sohn jetzt Bescheid gesagt hat. Und wieder den Sohn angerufen, dass der Vater Bescheid weiß. Ich bin bei Gott ein geduldiger und toleranter Mensch, aber das ging gar nicht! Glücklicherweise bin ich auch ein Mensch, der mit einem bösen Blick ausgestattet wurde.
              Genauso … Handys am Steuer. Wer erwischt wird: Lappen weg. Und zwar für mindestens fünf Jahre!

            • Wortman said

              Den letzten Satz unterschreib ich doppelt!!!!
              Diese überall Telefonierer mit lautstarker Stimme… die könnte ich auch alle in die Luft jagen. Das nervt total ab. Wie du schon sagtest, ich habe kein Interesse, die Lebensgeschichten, den Sex und was weiß ich alles erzählt zu bekommen. Schlimmer noch, wenn sie die Stöpsel im Ohr haben und nicht mal merken wie laut sie eigentlich sind.

            • Wobei das manchmal schon etwas spooky ist. Da laufen Leute herum und reden lautstark vor sich hin und man denkt sich nur – weil man die Stöpsel nicht sieht: „Ooookay…mit wem redest Du jetzt so genau?“
              Tjaja…*seufz* Aber ich denke, jetzt aber wir soweit alles durch, ne? 😀

            • Wortman said

              Das habe ich schon öfters gedacht 🙂

            • Wortman said

              BTW: Macht Spaß mit dir zu „streiten“ 🙂

            • Dito. 😁 Ich liebe eine gute Diskussion.

            • Wortman said

              Ich auch 🙂

  5. Tja Lieber Worti, der Tag ist ja schon da. Es gibt noch ein paar Menschen (ältere Generation) die nicht völlig verblödet sind.
    Fast sämtliche jungen sind es inzwischen geworden. Egal wo man ist, überall das gleiche Bild. Klozten in dieses M-Kino.
    Ob auf der Arbeit, in der Schule oder wo auch immer.. – Mich wundert das der Arbeitgeber nicht protestiert.

  6. olivesunshine91 said

    Gottseidank sind wir nicht alle so 😉 Ich nehme immer noch mein Buch mit in die Bahn^^

  7. ute42 said

    Stimmt ganz genau. Nicht nur die Wechselbeziehungen leiden, sondern leider auch die deutsche Sprache und vor allem die Rechtschreibung. Es tut richtig weh, wenn man manche Beiträge liest.

  8. luiselotte said

  9. Das habe ich grad in den Weiten des Internets gefunden :mrgreen: :
    http://www.der-postillon.com/2015/03/smartphone-nutzer-legt-sich-blindenhund.html

  10. Ich kenne zwar „Der Postillon” und das er eine internette Satire-Zeitschrif ist. Er wird ja in FB ausreichend gezeigt und verlinkt.

    In diesen Fall finde ich es allerdings geschmacklos. Blind sein ist weder Witz noch Satire. 😦

  11. Ich hab mal ein Pärchen gesehen, die zusammen bei Starbucks saßen und gechattet haben. Nache einiger Zeit sieht man wie der Typ sein Handy sinken lässt… nich etwa aus Interesse – nein, er war eingeschlafen.
    Ihr ist das gar nicht aufgefallen, sie hat einfach weiter gemacht …
    wirklich Traurig – ich freu mich auch immer, wenn einer von denen gegen nen Laternenmast rennt XD

  12. Julchen said

    Das sind wirklich treffende Beispiele. Das sieht man ständig überall.
    Ich bin froh, dass das in meiner Clique nicht so ist. Da kommt das Handy meistens nur raus, wenn man auf die Uhr gucken will. Hat ja kaum noch einer eine reguläre Uhr 😉

    • Wortman said

      Ich habe seit über 20 Jahren keine Uhr mehr am Arm… Früher halt nach Uhren ausschau gehalten, später dann das Handy als Uhr genutzt. 😀

  13. […] – Wenn Einstein wüsste, wie Recht er doch hatte – Invasion: Ratten-Saurus, Irre Milbe und Wahnwitzige Wanze – […]

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