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Archive for the ‘Projekte’ Category

Dinge, die auf Realisation warten

Fotoprojekt(e) 2022

Posted by Wortman - 27. Dezember 2021

Ohne dem kann ich gar nicht leben 😆 Die machen immer so viel Spaß. Nicht nur das eigene Erstellen, sondern auch die kreativen Ideen der Teilnehmer.

01. Das Projekt P10
10 Wochen lang gibt es jeden Sonntag einen Begriff, der innerhalb einer Woche umgesetzt werden sollte.
Anfangen würde ich damit am 30. Januar. Der letzte Begriff würde dann am 03. April erscheinen.
Ein Beispiel dafür wäre HIER.
Ich werde auf alle Fälle das Projekt P10 Ende Januar starten.
Wer dort mitmachen möchte, kann es hier dann verlauten lassen. 🙂
Es wird dann rechtzeitig noch eine Erinnerung geben 🙂

Ich hätte noch folgende Ideen anzubieten:
Diese beiden Projekte sind eher optionaler Natur. Wer weiß, wer sonst noch auf interessante Ideen kommt. 😉

02. Projekt ABC
„puzzleblume“ hatte angeregt, das Projekt nächstes Jahr noch einmal zu machen. Persönlich hätte ich nichts dagegen. Dann aber in 29 Wochen hintereinander mit Ä,Ö,Ü in der zweiten Jahreshälfte. Starttermin wäre somit der 12. Juni, das Ü wäre dann am 25. Dezember dran.

03. 29 Tage – 1 Objekt
Das letzte Mal lief dieses Projekt 2016. Heute müsste es dann 30 / 31 Tage heißen, je nachdem, welcher Monat genommen wird.
Aufgabe ist, sich ein festes Objekt zu suchen (ich hatte damals das Krokodil Herbert ausgesucht) und eben 30/31 Tage lang täglich ein Foto zu posten.
Die einzige Vorgabe die es gibt: Tag 1 dient der Vorstellung des ausgesuchten Objektes. Ab Tag 2 könnt ihr euch frei entfalten.
Ein Beispiel gibt es HIER.

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Motyka III: Fragment 2

Posted by Wortman - 20. März 2021

An Bord der Silverstar herrschte Ruhe. Der Autopilot steuerte das Schiff auf genauen Kurs zum Raumsektor 12. An Bord waren Dan Stryker, sein Freund und Copilot Tom Dykstra, sowie die Botschafterin Diandra vom Planeten Perda. Die Perdianer hatten ein Handelsabkommen über die Nutzung von Makalit mit der Terra-Mining-Corporation (TMC) abgeschloßen. Die Perdianer waren Kolonisten, die die Erde bereits vor dreihundert Jahren verließen. Nun war die Botschafterin auf den Weg nach Mutron III, um sich über den Abbau des Rohstoffes zu informieren.

Die Drei saßen gerade im Aufenthaltsraum der Silverstar, als die Alarmsirenen losgingen.
Dykstra sprang auf! „Was hat das denn zu bedeuten?“
Stryker hob den Kopf: „Keine Ahnung! Wir sind noch gar nicht nahe genug an Motyka III heran. Hier kann normalerweise gar nichts sein!“

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Motyka III: Fragment 1

Posted by Wortman - 5. Februar 2021

Die Terra-Mining-Corporation (TMC) war im Besitz des Planeten Motyka III. Dieser Planet war reich an zwei technisch benötigten Rohstoffen: Makalit, wichtiger Bestandteil aller Raumschifflegierungen und die Skatt-Kristalle. Sie waren die Grundlage des Raumschiffantriebes.
Während das Makalit an der Oberfläche in Minen abgebaut wurde, fand man die Kristalle nur auf dem Meeresgrund.

Der Abbau des Makalits erfolgte im Tagebau. Dieser Rohstoff lagerte nicht tief unter Erde in Flözen mit einer Dicke bis zu 400 Metern. Nach jahrelangem Abbau durchzogen riesige Schluchten den Planeten. Die Transportschiffe zu Erde starteten von den großen Raumhäfen aus.

Auch in 4600 m Tiefe herrschte rege Betriebsamkeit. Hier stand, im südlichen Ozean, Explora 1. Eine Wohn- und Verarbeitungsanlage für Skatt-Kristalle. In jeder der vier Anlagen auf diesem Planeten arbeiteten zwanzig Menschen. Die Kristalle wurden von U-Booten abgebaut, zur Anlage gebracht und von hier aus zur Wasseroberfläche transportiert. Kleine Transportschiffe übernahmen den Weitertransport zu den jeweiligen Raumhäfen.

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Die Stäbe der Macht Teil 1

Posted by Wortman - 24. August 2020

Prolog

Die Schattenritter wurden besiegt!
Das Chaos löste sich auf.
Das Böse verschwand.
Das Leben kam zurück.
Die Liebe auch.
Die Welt wurde befreit.

Darkon sprach einen Bann aus.
Die Schattenritter wurden darin gefangen.
1000 Jahre Frieden.

Aus dem Buch der Prophezeihungen
1. Kapitel

 

1.
Der Magier

Es war ein lauer Sommerabend. Der Sonnenuntergang so schön wie nie. Thorkal, der Magier und Heiler, beobachtete den malerischen Himmel. Er war jetzt fünfzig Jahre alt. Ein Mann von großer, schlanker Gestalt. Sein langes weißes Haar hob sich leuchtend von seinen azurblauen Gewändern ab.
Seit dreißig Jahren wohnte er nun schon in diesem Turm, der an der Bucht von Wook auf einer Steilklippe stand. Zum Inneren des Landes schirmte ihn ein riesiges Waldgebiet ab. Wer zu ihm wollte, musste tagelang durch die Wälder reisen. Aber schon seit Wochen hatte niemand mehr den Weg zu ihm gefunden. Er las im Buch der Prophezeiungen.

6. Kapitel

Die Macht ist gebrochen.
Das Dunkle ist vergangen.
Die Thamor-Steine.
Ihr Licht strahlt hell.
Das Land wird beschützt.

Thorkal lehnte sich zurück.
„Die Thamor-Steine. Sie sind schon lange verschwunden. Aber auch ohne sie haben wir Frieden.“
Langsam erhob er sich, und stieg die Stufen zu seinem Schlafraum oben im Turm hinauf. Der Magier war müde.
Es ist seit ewigen Zeiten Frieden. Was sollte dies schon ändern können?
Mit diesen Gedanken schlief er ein.
Die Nacht brach herein und der Turm hob sich im glänzenden Mondlicht ab wie ein Finger, der jedem zeigen wollte, wie schön die Sterne leuchteten.

**

Der Reiter trieb sein Pferd im wilden Galopp durch die Felder, als wäre er vor jemanden auf der Flucht. Er hatte die dichten Wälder von Harmha durchquert und in der Nacht den Blutfluss erreicht. Der Fluss trug seinen Namen wegen der roten Wassergräser. Sie wuchsen so zahlreich, dass das Wasser in einem leuchtenden Rot schimmerte. Nachdem der Fährmann ihn übergesetzt hatte, erreichte der Mann im Morgengrauen das Dorf Dragor. Es lag am Rande des Drachengebirges. Den Legenden zufolge sollte immer noch ein Drache dort oben in den Gipfeln leben. In einem ewigen Schlaf.
Er ritt durch das Dorf und hielt schließlich an der Schmiede an. Borcus der Schmied, ein kleiner kräftiger Mann mit schwarzen Haaren, kam herausgelaufen.
„Hat Dich der Teufel gehetzt?“
„Nein, nein“, antwortete der Mann und glitt erschöpft vom Pferd herunter. „Ich bin in Eile!“
Der Schmied schüttelte den Kopf und schaute sich den Reiter genauer an. Solch eine Kleidung hatte er noch nie gesehen. Das machte ihn neugierig.
„Woher kommst Du Fremder?“
„Mein Name ist Caleb. Ich komme aus Maarl.“
Borcus zog verwundert die Augenbrauen hoch. Er kannte die Insel Maarl nur vom Hörensagen. Sie lag im Südosten von Wook.
„Aus Maarl? Was bringt Dich hierher?“
Caleb wischte sich den Schweiß von der Stirn.
„Ich bin ein Bote.“
„Wenn jemand solch eine weite Reise macht, muss es schon etwas Besonderes sein.“
„Mag sein. Du kannst mir aber bestimmt erzählen, wo ich den Magier Thorkal finde, oder?“
„Thorkal?“
Borcus setzte sich auf den großen Stein vor seiner Schmiede.
„Es sind noch zwei Tagesritte. Du musst gen Norden reiten. Zur Bucht von Wook. Sie ist von einer Steilklippe umgeben. Du kannst sie nicht verfehlen.“
Er gab dem Boten ein neues Pferd und wünschte ihm Glück. Der Schmied schaute ihm noch hinterher, bis er nicht mehr zu sehen war. Sofort lief er zum Dorfältesten und erzählte ihm alles.
Der Älteste stand auf, ging nachdenklich auf und ab.
„Schmied! Es wird Veränderungen geben!“

**

Es war Mittag. Thorkal stand auf seinem Turm und schaute über das Land. Sein Blick wanderte nach Osten. Er konnte das Drachengebirge sehen. Auf der Ostseite des Gebirges befand sich die Drachenburg, eine riesige schwarze Burg, die einst von Drachen bewohnt wurde. Heute mieden die Bewohner der Dörfer diese Burg. Niemand wagte sich in ihre Nähe. Nicht nur, weil sie glaubten, dort schliefe noch eines dieser Ungeheuer. Die Alten erzählten, dass die Seelen der Drachen noch in der Burg umherirrten und jeden töteten, der es wagte, ihre Ruhe zu stören. Unterhalb der Burg entsprang der Drachenfluss. Er floss nach Osten und mündete im Meer. Im Süden, hinter den riesigen Wäldern, lag der Grenzfluss. Man hatte ihn diesen Namen gegeben, weil er Wook wie eine Grenze in der Mitte teilte.
Während Thorkal seinen Blick weiter nach Westen wandern ließ, stiegen plötzlich Schwärme von aufgeschreckten Vögeln in die Luft.
„Irgendetwas rast durch den Wald. Ein Besucher scheint es nicht zu sein.“
Der Magier entschloss sich, erst einmal abzuwarten.
„Von hier oben kann ich es besser beobachten.“
Es dauerte nicht lange. Ein Reiter kam aus dem Wald heraus gejagt. Er hielt direkt auf den Turm zu.
„Es scheint, als könne mich da jemand nicht schnell genug erreichen…“
Mit diesen Worten machte Thorkal sich auf den Weg und stieg die Stufen hinunter. Unten angekommen dauerte es nur wenige Minuten, bis der Fremde ihn erreichte. Er trat dem Reiter entgegen.
„Mein Name ist Thorkal. Was führt Dich in dieser Eile zu mir?“
Caleb sprang von seinem Pferd.
„Endlich habe ich Euch gefunden. Silvaine, die Priesterin von Maarl, schickt mich. Ich bringe schlechte Nachrichten!“
Nachdem sie in den Turm gegangen waren, griff Caleb unter seinen Umhang und gab dem Magier eine Schriftrolle.
„Ihr müsst sie sofort lesen! Gebt mir dann eine Antwort, und ich reite sofort zurück zu meiner Herrin.“
Er nahm die Schriftrolle an sich, und setzte sich auf seinen alten Sessel.
„Was könnte so wichtig sein, dass ein Bote sich bald zu Tode hetzt, um mir diese Nachricht zu überbringen?”
„Ich weiß es nicht, Herr. Mir wurde nur gesagt, dass es schlechte Nachrichten seien und ich diese Rolle so schnell wie möglich zu Euch bringen solle. Mehr weiß ich nicht.“
Während Caleb sich das angebotene kleine Brot nahm, öffnete Thorkal die Rolle. Er lehnte sich in seinem Sessel zurück.

Meister Thorkal.

Die Zeit des Friedens neigt sich dem Ende zu.
Alle Zeichen besagen, dass die Auferstehung
der Schattenritter bevorsteht! Ihr wisst, was
das bedeutet! Macht Euch auf die Suche nach
den Thamor-Steinen. Nur sie allein können den
Schattenrittern Einhalt gebieten. In den alten
Schriftrollen heißt es, die Steine werden ihrem
Träger den Weg weisen. Doch wo Ihr sie finden
könnt, ist nicht niedergeschrieben. Wenn Ihr
meine Hilfe braucht, dann lasst es mich wissen.
Ich wünsche Euch viel Glück bei der Suche.

Silvaine
Priesterin von Maarl

Der Magier ließ den Brief fallen. Mit versteinerter Miene schaute er auf den Boten.
„Sage Deiner Herrin, ich werde mich auf die Suche machen!“
Der Bote verneigte sich und verließ den Turm. Draußen schwang er sich auf sein Pferd, hob die Hand zum Gruß und ritt mit hohem Tempo davon.
Thorkal kehrte vom Fenster zurück. Er setzte sich wieder in seinen Sessel.
Wie soll ich die Steine finden? Wo soll ich anfangen zu suchen? Ich weiß es nicht!

© 2000/2020 T.R. aka Wortman

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