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Posts Tagged ‘Artikel’

Onkel Nikolaj ist da

Posted by Wortman - 16. Februar 2011

Ich hatte es ja hier schon angesprochen, nun ist der Artikel da. Leider hat sich da ein Tippfehler im Namen eingeschlichen. Aber egal… das Foto ist echt klasse 😉

Bild-/Textquelle: Münchner Merkur

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dies und das

Posted by Wortman - 3. Februar 2011

Montag
Der Tag verlief relativ ruhig. Nur der Herr Zwackelmann wollte uns mal zeigen, dass er auch recht gut ungnädig sein kann.

Dienstag
Die Reporter vom Merkur waren da. Haben eine Ladung Bilder geschossen und sie haben sich letztendlich dafür entschieden, den Zeitungsbericht auf der Schiene „Opa wird nochmal Papa“ zu machen. Bin gespannt, wann der Artikel erscheint. Es kann etwas dauern, wurde uns gesagt.

Mittwoch
Der Herr Zwackelmann wollte nicht so richtig schlafen. Wir sind dann einkaufen gefahren und ruckzuck war er weg und hat mal wieder die ganze Einkaufstour verpennt.

Donnerstag
Ruhiger Vormittag und nachher geht es dann zur Spätschicht.

PS.:
Nächste Woche wird lustig: Seit langem mal wieder eine komplette Woche Außendienst am Flughafen.

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iPILOT Flugsimulator

Posted by Wortman - 19. November 2010

Bei uns am Flughafen München hat im November der iPILOT Flugsimulator eröffnet. Dort kann jeder an einem echten Simulator einen Eindruck vom Fliegen bekommen. Begleitet wird man von einem erfahrenen iPILOT-Fluglehrer.

iPilot simuliert den Flug mit einer Boing 737 und man kann virtuell jeden Flughafen auf der Welt ansteuern.

Der Simulator befindet sich im Terminal 2, Ebene 03 Ankunft und ist jeweils von Montag bis Sonntag von 10 – 21 Uhr geöffnet.

Preise:
Schnupperflug 30 min: 69 Euro
Erlebnisflug 60 min: 129 Euro
Virtual Type Rating: 699 Euro

Angeboten werden dort auch Merchandising-Artikel von Boing.

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Liebe Freidenkerin, es ist zwar kein Rundgang durch die Meersburg, aber das dürfte dir garantiert sehr gefallen 🙂

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Haiku

Posted by Wortman - 12. Oktober 2009

Die kürzeste Gedichtsform der Weltliteratur besteht nur aus einer einzigen Strophe von drei Zeilen mit insgesamt nur siebzehn Silben: Das Haiku.
Es entstand aus dem Kurzgedicht (mijika uta), sinojapanisch auch Tanka genannt.

Ein Tanka besitzt immer fünf Verszeilen mit einunddreißig Silben. Wobei sich allerdings diese einunddreißig Silben wie folgt verteilen:
Die erste und dritte Verszeile hat je fünf, die zweite, vierte und fünfte Verszeile je sieben Silben. Für das klassische Tanka ergibt sich so der folgende Aufbau von 5+7+5+7+7.

Ich aber bleibe
Und werde auf Dich warten,
Bis in das Wehen
All meines schwarzen Haares
Der Rauhreif sich gesetzt hat.

(Kaiserin Iwa-no-Hime, um 350)

Die ersten drei Verszeilen (5+7+5) mit eben siebzehn Silben ergeben die Oberstrophe (kami-no-ku) oder auch Anfangsstrophe (hokku) genannt eines Tanka.
Die letzten beiden Strophen (7+7) sind die Unterstrophe (shimo-no-ku) oder auch Schlußstrophe (matsu-no-ku).

Während der Regierungszeit des Kaisers Go-Toba (1180-1238) schufen die Japaner eine zweite Form der lyrischen Aussage.
Sie nahmen nur die Oberstrophe mit den drei Verszeilen und den siebzehn Silben. So wurde das Haiku geboren.
Ein schönes Beispiel dazu stammt von Fujiwara-no-Sadaie (1164-1242):

Verstreute Blüten
Jagt vor sich her und holt ein
Der jähe Sturmwind!

Dieser Haiku besitzt noch nicht die Tiefe, der den Dreizeilern späterer Zeit eigen ist, aber die Stimmung (eine Sturmböe treibt im Herbst verwelkte Blüten vor sich her) wird von den nur siebzehn Silben eingefangen und auf die drei Zeilen verteilt, die die bis heute gültige Form darstellen: 5+7+5.

Jan Ulenbrook, der den Urtext übersetzt hat, beschreibt den Sinn des Haiku wie folgt: „Aufgabe des Haiku ist es, einen Erlebnisaugenblick so in Worte zu fassen, dass es uns, bei aller Kürze des sprachlichen Ausdrucks, dennoch auf die Wirklichkeit des ihm zugrunde liegenden Bildes hinweist und uns etwas von dessen Weltgehalt mitteilt.“
Da jeder Lebensaugenblick naturgemäß dem Strom der Zeit angehört, weist jedes Haiku ein Wort auf, welches die Zeitgebundenheit bekundet. Das sogenannte Jahreszeitenwort (kigo).
Ein Jahreszeitenwort kann entweder direkt (Frühlingsregen, Herbstwind etc.) oder indirekt (Plaumenblüte, Asternblüte etc.) die Zeit und damit die Stimmung des im Haiku dargestellten Bildes andeuten. Es soll in uns außerdem die Bild- und Gedankenzusammenhänge (renso) wachrufen, die mit der jeweiligen Jahreszeit einhergehen. Diese Zusammenhänge verleihen dem Haiku trotz seiner nur siebzehn Silben, eine Bedeutungstiefe.

Der Grund für das Jahreszeitenwort liegt im Haiku noch etwas tiefer:
Es ist der Rhythmus von Tag und Nacht, Mondlauf und Jahreszeiten, der unser Dasein bestimmt. Jedes Wesen nimmt an diesen Bildern, mit seinem ganzen Werden und Vergehen, Blühen und Welken in jedem Augenblick seines Lebens teil.
Wie sagte Goethe einmal? „Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit“.

Quelle:
Haiku, Japanische Dreizeiler
Reclam Verlag, ISBN 3-15-009690-1

@ T.R. aka Wortman

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