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Posts Tagged ‘Fragment’

Fragment 1.4: Death in Life

Posted by Wortman - 2. Juni 2020

Die Männer standen im ersten Stock des Hauses hinter den Gardinen. Sie beobachteten die Straße. Ein weiterer Soldat sicherte den Treppenaufgang für den Fall, dass etwas in das Haus eindrang.
Eine kleinere Horde wankte durch die Straße. Hier und da schienen sie Geräusche zu hören, da immer wieder einige Wesen die Richtung änderten und gegen Türen oder größere Scheiben liefen.
Unerwartet änderte die Gruppe ihre Richtung und lief gegen eine Schaufensterscheibe. Etwas im Inneren schien sie angelockt zu haben.
Plötzlich flog etwas durch die Luft und die Scheibe zerbast. Sofort drängten die Wesen ins Innere.
„Sarge, haben sie das gesehen?“
„Nein, was denn?“
„Eine der Kreaturen hat einen Stein in die Scheibe geworfen!“
„Das ist unmöglich. Da haben sie sich getäuscht.“
„Nein“, erwiderte der Soldat mit fester Stimme. „Ich hab es genau gesehen. Wie geht das?“
„Das würde Intelligenz voraussetzen. Das kann nicht sein.“ Der Sergeant entsicherte seine Waffe. „Männer, wir erledigen diese Kreaturen. Passt auf, ob sich jemand anders als gewöhnlich benimmt.“
Die Männer rannten die Treppe herunter und liefen auf die Straße. Sofort eröffneten sie das Feuer auf den Rest der Horde, die sich noch vor dem Laden befand. Der Rest dieser Wesen drängte zurück auf die Straße. Angezogen von den lauten Schussgeräuschen.
Zwei der Wesen drehten sich um, rannten um die Hausecke herum und verschwanden.
Der Sergeant runzelte die Stirn. „Was war das, verdammt?“

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Alien: Evolution – Fragment #12

Posted by Wortman - 30. Mai 2020

Das Transportschiff mit dem ersten Mannschaftscontainer verließ den Kreuzer der Earth – Alliance – Corporation (EAC) in Richtung Mond AE 20-19. Die sechs Männer bildeten die Vorhut für den zweiten Container. Der sollte vier weitere Soldaten sowie zwei Wissenschaftler mitbringen.
Auf dem Mond gab es eine Forschungsstation. Die Wissenschaftler sollten die außerirdischen Proben aus dem Labor holen und zurück zum Kreuzer bringen. Dort wartete ein Spezialteam, um die Proben vor Ort auszuwerten. Die Daten würden helfen, die neuen Aliens besser bekämpfen zu können.

Das Transportschiff setzte in der Nähe der Forschungsstation auf, entkoppelte den Container und hob wieder ab. Die Seitenwände des Containers öffneten sich und die Männer sprangen heraus. Der Sergeant ließ die Männer die Umgebung sichern.
Einige Zeit später setzte das Transportschiff den zweiten Container ab.

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Ein paar Dialoge

Posted by Wortman - 24. Februar 2020

Diese Dialoge stammen nicht von mir. Es sind WhatsApp – Spaßnachrichten.

Dialog 1

„Ich muss zugeben, ich hätte nie gedacht, dass unser Kind es mal so weit schafft.“
„Ich auch nicht!“
„Das Katapult ist echt geil.“
„Ich hole die Katze…“

Dialog 2

„Scheißtag heute!“
„Warum?“
„Ich habe keine Munition mehr!“
„Du meinst Motivation.“
„Nein!“

Dialog 3

„Sorry, bist du Schauspielerin?“
„Nein, wieso?“
„Siehst aus wie der Besen aus Harry Potter.“

Dialog 4

„Ich habe meine Frau geschwalbt.“
„Du hast was?“
„Ich meine geamselt.“
„Du meinst wohl gevögelt.“
„Was? Ach nee. Erdrosselt, das war’s.!“

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Fragment #1: Sang Real

Posted by Wortman - 19. Juli 2019

Prolog

Die Kreuzigung war inszeniert. Die Jesus-Bruderschaft hatte alles geplant, die Jünger aber nicht informiert.Die Grabhöhle wurde deswegen so dicht am Kreuzigungsort gebaut, damit man Jesus schnellstmöglich wegbringen und mit Arznei versorgen konnte. Joseph von Arimathäa war ebenfalls Mitglied der Jesus-Bruderschaft.
Ebenso der Soldat, der die Lanzenprobe machte. Er ritzte die Haut nur. Das Blut an der Lanze reichte als Beweis vor Pilatus. Ein spezielles Gift machte Jesus scheintot, denn niemand starb innerhalb von 3 Stunden am Kreuz, wenn er gesund war.
Man brachte ihn nach Galiläa. Kurze Zeit später folgte ihm die schwangere Maria (Magdalena) aus Magdala.
Die Bruderschaft sorgte für den Schutz der Nachkommen und tat alles, was zur Geheimhaltung nötig war. Immer wieder gab es Verrat, Intrigen und Versuche, hinter das Geheimnis zu kommen. Eine Reliquie, ein heiliges Artefakt würde es geben wurde hier und dort hinter vorgehaltener Hand getuschelt.

Ende des 12. Jahrhunderts sorgte ein Mitglied der Bruderschaft, Philipp de Rozier, durch einen geschickten Schachzug und seiner Überzeugungskraft dafür, dass der französische Dichter Robert de Boron den Kelch als Gral ins Spiel brachte und somit von dem eigentlichen Heiligtum, dem Sang Real ablenkte.
Im 13. Jahrhundert verband eine enge Freundschaft die Jesus Bruderschaft mit den Katharern. Ein Nachkomme der Jesus-Blutlinie lebte unter dem Schutz der Katharer in ihrer Festung Montsegur.
Es sprach sich herum, dass die Katharer etwas Besonderes in ihrer Festung hatten und so wurde die Festung lange belagert. Als diese gestürmt wurde, ließ man niemanden am Leben. Augenzeugen berichteten, es hätten zwei Männer etwas aus der Festung heraus gebracht. Man hatte sie mit Seilen an den Felswänden herunterklettern sehen.
Wohin man den Sang Real, den Erben Jesus brachte, ist unbekannt.
In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde nur noch vom Kelch, dem Gral gesprochen.

2011: Bei einem Erdrutsch in den Schweizer Bergen wurde eine kleine Höhle freigelegt. Man informierte den deutschen Archäologen Roman W. Zwack, dass man aufgrund einiger seltsamer Felszeichnungen die Anwesenheit eines Fachmannes wünschte. Die mitgeschickten Fotos zeigten, dass womöglich verschlüsselte Informationen in die Felswand geritzt wurden. Es waren Schriftzeichen unbekannter Art. So machte sich Zwack zusammen mit seiner Archäologiekollegin Nicole Mayr auf den Weg in die Schweizer Berge.

© 2011/19 T.R. aka Wortman

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