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Posts Tagged ‘Legenden’

Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 80er

Posted by Wortman - 14. Juli 2015

Diese Blogparade habe ich bei bullion gefunden. Ins Leben gerufen wurde sie allerdings von der Nerd-Wiki-Seite.
Ich musste erstmal überlegen, was es denn so an Obsessionen gab in den 80ern… 😉

Commodore C64
War ich stolz, als ich mir damals diesen Computer gekauft hatte. Gestartet mit Datasette, kaufte ich dann später doch noch ein sauteures Diskettenlaufwerk (5 1/4 Zoll). Seitenweise Maschinencode getippt, Peeks und Pokes geschrieben und natürlich einige der Klassikerspiele wie Elite, Summer Games oder Pirates! etc..

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug / Raumschiff
Das war Obsession schlechthin. Wir hatten mit mehreren Leuten jeden Film mindestens 50 mal gesehen und konnten beide Filme komplett erzählen.
Wegen mir mussten sechs Menschen sterben!“
Falsch. Sieben! George Sipp ist heute morgen gestorben…

Serien
Ich war es damals und bin heute wieder Serienjunkie.
In den 80ern waren es Sachen wie Miami Vice, Sledge Hammer, Hunter, Max Headroom und einige andere.

Fotografieren / Filmen
Zwei meiner großen Leidenschaften in den 80ern. Filmen noch mit Super8. Hatte zumindest den Vorteil, man konnte ohne Zusatzgeräte wie heute super coole Stop-Motion-Sachen machen. Die Super8 – Kameras hatten Einzelbildschaltung. Eine Funktion, die ich später bei den ersten Videokameras schmerzlich vermist hatte. Meine erste analoge VCam war eine Yashica und ich habe dafür eisern 3000 DM zusammen gespart gehabt. Heute bekommst eine Digitale für 150 Euros…
Fotografiert mit Canon, Minolta und Sofortbild.

Übersinnliche Phänomene, Sagen, Legenden
Ich habe mich selbst früher immer als Sagenjäger bezeichnet. Orte aufsuchen, die in sagen und Legenden vorkommen. Dazu Phänomene, die nicht immer erklärt werden können. Das zieht mich heute noch magisch an.

Mixgetränke
Cola Weinbrand, Whiskey Cola, Gin Tonic, Barcardi Cola oder Barcadi O-Saft, Southern Comfort Ginger Ale… das waren so meine wöchentlichen Getränke in den 80ern. Da wurde mächtig was in den Hals geschüttet. 😉

Musik hören
Meine größte Obsession seit Mitte der 70er: Schallplatten. In der Hoch – Zeit hatte ich so um die 600 LPs und 450 Singles und um die 250 Musikcassetten. Heute habe ich noch um die 100 LPs. Darunter die Komplettsammlung von Genesis und Moody Blues und sogar noch zwei LPs von Wolfsmond.

Eis essen
Eis, meine liebste Obsession, der ich heute leider nicht mehr so ausgiebig frönen darf. Meine normale Ration in der Eisdiele waren je nach Hunger zwischen 10 – 15 Kugeln. Mein persönlicher Rekord stammt von 1983 und beinhaltet 48 Kugeln Eis in knapp 2 Stunden 😀

Kino
In den 80ern war ich wöchentlich im Kino. Im normalen Kino und zwischendurch noch im Autokino. Filme ohne Ende geguckt, viele auch xfach… Blues brothers und Heavy Metal habe ich locker 30 mal im Kino geguckt.

Burgen, Klöster, Ruinen
Eine Leidenschaft, die sich bis heute hält. Ich würde niemals irgendwo Urlaub machen, wo es keine dieser drei Bauten gibt. Eines davon muss es geben… Das ist notwendig.

Wer mitmachen will, darf sich das gerne mitnehmen. Verlinkung wäre nett.

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Wort-Welten

Posted by Wortman - 24. Januar 2009

Welten werden in Märchen geboren
und in Legenden groß gezogen.

Die Idee eines Einzelnen,
gefüttert mit den Fantasien von Vielen,
lässt Städte, Landschafen und Kontinente entstehen.

So rollt die Kugel des Gedankens
an den mannigfaltigen Buchstaben vorbei,
formt sie zu Worten und Taten.

©2009 T.R. aka Wortman

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The lost Colony of Roanoke Island

Posted by Wortman - 8. August 2008

1585 landeten die ersten englischen Siedler auf Roanoke Island, einer Insel vor der amerikanischen Ostküste des heutigen North Carolinas. Hunger, Streit und Differenzen mit den Einheimischen Indianern zwangen einen Teil der Siedler dazu, nach England zurück zu kehren um Hilfe zu holen.
1587 landete eine zweite Gruppe Siedler aus England auf der Insel, angeführt von John White. Sie fanden keinen überlebenden Siedler mehr vor.
117 Männer und Frauen, darunter auch Whites hochschwangere Tochter Eleanor Dare mit ihrem Mann. „Virginia Dare“ war die erste Engländerin, die auf amerikanischen Boden geboren wurde.

Was macht Roanoke Island so interessant?
Es ist die „Lost Colony“! Als White nach England segelte um den Nachschub für die Siedler zu organisieren, wurde er durch den Krieg gegen die Spanier und ihre Armada aufgehalten. Erst 1590 erreichte White erneut Roanoke Island. Doch die Siedlung war leer. Es gab laut Aufzeichnungen auch keinerlei Anzeichen für einen Kampf. In einem Baum fand White das Wort „Croatoan“ eingeritzt. Gefunden wurden nur ein paar eilig vergrabene Kisten. Von den Siedlern fehlte jede Spur. Auch Tote wurden nicht gefunden.
Das Schicksal dieser „Lost Colony“ ist bis heute ungeklärt.
Im Laufe der Zeit haben sich viele Mythen und Legenden um diese Kolonie gebildet.

Was das Wort „Croatoan“ angeht, so glauben einige, es handelt sich um den Namen eines Indianerdorfes, wieder Andere sagen, es ist der Name einer Nachbarinsel.
Wo genau diese Siedlung gestanden hat, lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Man geht davon aus, sie lag im nördlichen Bereich.

Theorien:
* 1709: Einheimische in der Gegend von Croatoan erinnern sich an weiße Vorfahren und haben eine Augenfarbe, die sonst unter Indianern nicht anzutreffen ist.
* um 1880: Der Forscher MacMillan trifft auf Indianer des Stammes der Pembrokes, die Englisch sprechen können und deutliche europäische Züge aufweisen.
* Heute wird angenommen, die ursprüngliche Gruppe Siedler sei getrennter Wege gegangen. Manche wurden von Einheimischen getötet, manche haben sich wohl verschiedenen Indianerstämmen angeschlossen. Warum sie dies taten und warum niemals persönliche Gegenstände oder Aufzeichnungen etc. gefunden wurden, bleibt bis heute unklar.

Heute:
Dem Geheimnis um Roanoke Island ist man bis heute auf der Spur: Seit Anfang 2008 wird der nördliche Teil der Insel mittels der sogenannten CART-Technik (Computer Aided Radar Tomography) untersucht. Diese Technik macht die dreidimensionale Bodenuntersuchung möglich.

Film:
Eine interessante, dem Geisterbereich zugeodnete Erklärung lässt der Film „The lost Colony“ mit Adrian Paul als Ehemann von Elenor Dare, auf die Zuschauer los. Demnach sind Geister von Wikingern, die einen Weg nach Walhalla suchen, für das Verschwinden der Siedler zuständig.
Klingt auf dem ersten Blick sicherlich abwegig, doch es ist eindeutig bewiesen, dass Wikinger zumindestens im Norden des heutigen Amerikas gelandet sind. Dort wurde eine alte Wikingersiedlung an der Grenze zum heutigen Kanada entdeckt.
Es ist nur ein Film, doch vielleicht nicht nur Fiktion.

T.R. aka Wortman

Quellen:
Archiv R.
Wikipedia
Country-Culture-Club.de
Wormser Zeitung

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