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Posts Tagged ‘Mythen’

The Living and The Dead Staffel 1

Posted by Wortman - 19. Juli 2017

„Was unter der Erde liegt, bleibt auch besser dort.“

Im Zentrum der Serie „The Living and the Dead“ steht der Gutsherr Nathan Appleby. Mit seinem Leben als Landwirt im Jahr 1888 unzufrieden, träumt er von Höherem: Er will beweisen, dass es eine Existenz nach dem Tod gibt.
Die Geschichte ist angesiedelt im ländlichen Somerset, wo es zu der Zeit noch Mythen über Geister, Dämonen und Poltergeister gibt, während die Industrialisierung und die wissenschaftliche Forschung unaufhaltsam auch in dieses ländliche Gebiet vordringen.

Die sechsteilige BBC-Mystery-Serie schildert die geheimnisvollen Vorgänge auf einer Farm im spätviktorianischen England der Jahrhundertwende und verwebt Horror-, Drama- und Mystery-Elemente zu einer eleganten Geisterstory.

Quelle: Youtube

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Mit Mythen aufräumen

Posted by Wortman - 8. September 2010

Autos explodieren, wenn sie brennen
Das ist ein reiner Film-Mythos – speziell in amerikanischen Filmen.
Für eine Explosion müsste sich ein Benzin-Luft-Gemisch bilden, doch das ausgasende Benzin erzeugt einen Überdruck im Tank, so dass kein Sauerstoff eindringen kann.

Blitzlicht schadet Kunstwerken
Licht lässt Farben zwar generell verblassen, aber ein Blitzlicht erzeugt genauso viel Lichtteilchen, wie eine Sekunde normale Innenbeleuchtung in einem Museum. 300 Blitzaufnahmen hintereinander hätten den gleichen Effekt, als wenn man abends das Licht 5 Minuten länger an lässt.
Warum Blitzen trotzdem in Museen verboten ist? Die wollen ihre Führer verkaufen – tipp ich mal.

Wunden heilen an der Luft am Besten
Auch ein Mythos. Wunden brauchen, um durch die Abwehrzellen gut versorgt zu werden, eine Klima, dass dem Milieu im Körperinneren sehr nahe kommt. Daher heilen Wunden unter Verbänden auch weitaus besser.

Elefanten haben Angst vor Mäusen
Ganz und gar nicht. Elefanten haben extrem weitsichtige Augen und gute Ohren. Sie haben nur Angst vor „Bienen“. Da sie das Summen nicht orten können, geraten die Elefanten dadurch oftmals in Panik.

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The lost Colony of Roanoke Island

Posted by Wortman - 8. August 2008

1585 landeten die ersten englischen Siedler auf Roanoke Island, einer Insel vor der amerikanischen Ostküste des heutigen North Carolinas. Hunger, Streit und Differenzen mit den Einheimischen Indianern zwangen einen Teil der Siedler dazu, nach England zurück zu kehren um Hilfe zu holen.
1587 landete eine zweite Gruppe Siedler aus England auf der Insel, angeführt von John White. Sie fanden keinen überlebenden Siedler mehr vor.
117 Männer und Frauen, darunter auch Whites hochschwangere Tochter Eleanor Dare mit ihrem Mann. „Virginia Dare“ war die erste Engländerin, die auf amerikanischen Boden geboren wurde.

Was macht Roanoke Island so interessant?
Es ist die „Lost Colony“! Als White nach England segelte um den Nachschub für die Siedler zu organisieren, wurde er durch den Krieg gegen die Spanier und ihre Armada aufgehalten. Erst 1590 erreichte White erneut Roanoke Island. Doch die Siedlung war leer. Es gab laut Aufzeichnungen auch keinerlei Anzeichen für einen Kampf. In einem Baum fand White das Wort „Croatoan“ eingeritzt. Gefunden wurden nur ein paar eilig vergrabene Kisten. Von den Siedlern fehlte jede Spur. Auch Tote wurden nicht gefunden.
Das Schicksal dieser „Lost Colony“ ist bis heute ungeklärt.
Im Laufe der Zeit haben sich viele Mythen und Legenden um diese Kolonie gebildet.

Was das Wort „Croatoan“ angeht, so glauben einige, es handelt sich um den Namen eines Indianerdorfes, wieder Andere sagen, es ist der Name einer Nachbarinsel.
Wo genau diese Siedlung gestanden hat, lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Man geht davon aus, sie lag im nördlichen Bereich.

Theorien:
* 1709: Einheimische in der Gegend von Croatoan erinnern sich an weiße Vorfahren und haben eine Augenfarbe, die sonst unter Indianern nicht anzutreffen ist.
* um 1880: Der Forscher MacMillan trifft auf Indianer des Stammes der Pembrokes, die Englisch sprechen können und deutliche europäische Züge aufweisen.
* Heute wird angenommen, die ursprüngliche Gruppe Siedler sei getrennter Wege gegangen. Manche wurden von Einheimischen getötet, manche haben sich wohl verschiedenen Indianerstämmen angeschlossen. Warum sie dies taten und warum niemals persönliche Gegenstände oder Aufzeichnungen etc. gefunden wurden, bleibt bis heute unklar.

Heute:
Dem Geheimnis um Roanoke Island ist man bis heute auf der Spur: Seit Anfang 2008 wird der nördliche Teil der Insel mittels der sogenannten CART-Technik (Computer Aided Radar Tomography) untersucht. Diese Technik macht die dreidimensionale Bodenuntersuchung möglich.

Film:
Eine interessante, dem Geisterbereich zugeodnete Erklärung lässt der Film „The lost Colony“ mit Adrian Paul als Ehemann von Elenor Dare, auf die Zuschauer los. Demnach sind Geister von Wikingern, die einen Weg nach Walhalla suchen, für das Verschwinden der Siedler zuständig.
Klingt auf dem ersten Blick sicherlich abwegig, doch es ist eindeutig bewiesen, dass Wikinger zumindestens im Norden des heutigen Amerikas gelandet sind. Dort wurde eine alte Wikingersiedlung an der Grenze zum heutigen Kanada entdeckt.
Es ist nur ein Film, doch vielleicht nicht nur Fiktion.

T.R. aka Wortman

Quellen:
Archiv R.
Wikipedia
Country-Culture-Club.de
Wormser Zeitung

Posted in Sagen / Aberglaube | Verschlagwortet mit: , , , , , | 4 Comments »

 
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