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Posts Tagged ‘Rezepte’

Eine Torte von Mangold

Posted by Wortman - 12. April 2008

Zutaten:

Für den Teig
75 g Butter oder Schmalz
150 g Mehl
1 Ei
1 – 2 EL Wasser
Salz
Fett für die Form

Für den Belag
500 g Mangold
1 Bund Petersilie
2 EL Minze
2 TL Majoran
4 Eier
3 EL Sauerrahm
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Ingwer
1 Prise Kümmel
75g geriebenen Käse
10 Scheiben Bauchspeck

Zubereitung:
Die Butter gerade flüssig werden lassen und mit dem Mehl, den Eiern, einer Prise Salz und
dem Wasser schnell zu einen Teig verarbeiten. Ruhen lassen. Den Teig dünn ausrollen und
eine ausgefettete Tartform mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und
bei 200° C etwa 10 min blindbacken. Auskühlen lassen.
Den Mangold kleinhacken. Die Eier mit dem Sauerrahm verquirlen, die Gewürze, Krauter
und den Mangold dazugeben. Käse unterheben.
Die Mischung auf die Tarte streichen und im Backrohr ca. 20 min backen. Dann die
Speckscheiben darauflegen, mit dem restlichen Käse bestreuen und unter dem Grill
überbacken.

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Mittelalterliche Schreibtinte

Posted by Wortman - 30. März 2008

Als Tinte fand neben der Dornenrindentinte auch Eisengallustinte Verwendung. In einer Handschrift können durchaus verschiedene Tinten benutzt worden sein. Für besonders prachtvolle und aufwendig gestaltete Handschriften – meist Evangeliare oder Evangelistare – wurde auch Goldtusche aus fein zermahlenem Goldstaub benutzt. Nicht immer benutzte man allerdings Echtgold.

Dornenrindentinte
Diese Tinte wird aus der Rinde von Schlehenzweigen hergestellt. Die Schlehenzweige sollen im Frühjahr geschnitten und für einige Tage getrocknet werden. Anschließend kann die Rinde abgeklopft und cirka drei Tage in Wasser angequollen werden. Das rot-braun gefärbte Wasser wird abgegossen, aufgekocht und die Rinde während des Kochens wieder zugegeben. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Rinde ausgelaugt ist und entfernt werden kann. Der Sud wird langsam eingekocht und mit etwas Wein versetzt. Zum vollständigen Trocknen wird der Sud in Pergamentsäckchen gegossen und in die Sonne gehängt; man erhält eine lackartige harte Masse. Zum Schreiben werden kleine Stücke abgebrochen und in ein wenig Wasser oder Wein aufgelöst. Rindentinte ergibt eine rot-braune, lasierende Schrift. Um die Tinte dunkler und deckender zu gestalten, wurde z.T. Vitriol (Kupfer- oder Eisensulfat) zugesetzt, das mit der Gerbsäure aus der Rinde einen schwarzen Eisen-Gerbsäure-Komplex eingeht (Eisengallustinte).

Originelles Rezept zur Anfertigung einer modifizierten Goldtusche (16.Jahrhundert):
“So nimm Quecksilber, vnd Auripigmentum, vnd thue das in ain Eirschal, vnd stoppf das zue, vnd thue das aus in dem ay ist, vnd leg es vnder ain hennen die do prüdig ist. Vnd wen die henlin außgeen so nimm das ay, vnd thue vff welchs dein ist, vnnd zerreib es mit aim wenig wasser, vnd schrieb damit, so wirt es golt.”
Übersetzung:
Fülle Quecksilber und Auripigment (Arsentrisulfid, ein gelbes Mineral) in ein ausgeblasenes Ei und verstopfe die Einfüllöffnung. Schiebe das Ei einer brütenden Henne unter. Wenn die Henne ihr Gelege verlässt, so nehme dein Ei, öffne es und zerreib den Inhalt mit etwas Wasser, so dass man damit schreiben kann. Man erhält eine goldene Tusche.

Geschrieben wurde mit einer Vogelfeder – in der Regel aus dem Flügel einer Gans -, die mit einem scharfen Messer, dem ‘Federmesser’, dauernd nachgeschnitten werden mußte, da die harte Spitze durch die Tinte mit der Zeit aufweichte und somit zum Schreiben unbrauchbar wurde.

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Chinesische Glückskekse

Posted by Wortman - 30. März 2008

Zutaten (für 15 Stück)
250g Mehl (Weizenmehl)
85g Mandel(n), gemahlen
1 Prise Salz
5 große Ei(er), davon das Eiweiß
400g Zucker
170g Butter, weiche
5 Tropfen Bittermandelöl

Zubereitung
Wünsche auf kleine Papierstreifen schreiben.

Ofen auf 175 Grad Celsius vorheizen, alle Zutaten zu einem Teig vermengen. Backpapier auf ein Backblech legen und je einen Löffel Teig im Abstand von 10 Zentimeter darauf geben.
Kekse 10 bis 15 Minuten backen – dann muss alles ganz schnell gehen:
Solange die Kekse noch warm sind, Papierstreifen mit den Wünschen, Weisheiten etc. in die Mitte legen und den Keks falten. Den typischen Knick erhält der Glückskeks, wenn man ihn auf einen Glasrand legt und die Enden nach unten drückt.

Gut auskühlen lassen…

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Thai – Milchreis

Posted by Wortman - 29. März 2008

Zutaten:
125 g Milchreis
1 Galia-Melone
1 unbehandelte Limette
300 ml Wasser
1 EL Zucker
2 EL Kokosmilch
Minzblätter

Zubereitung:
Galia-Melone halbieren und entkernen. Eine Hälfte in Scheiben schneiden, die andere pürieren. Pürierte Melone mit Wasser und Zucker verrühren. Die Limette auspressen und die Schale klein reiben. Den Limettensaft ebenfalls zu der pürierten Melone hinzugeben. Anschließend das Ganze aufkochen. Danach den Milchreis langsam einrieseln lassen. Dabei die Hitze reduzieren und den Reis 15 Minuten aufquellen lassen. Anschließend die Kokosmilch unterrühren.
Zum Schluss den Reis mit den Melonenscheiben, der geriebenen Limettenschale und den Minzblättern garnieren und servieren.

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