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Posts Tagged ‘Speer’

FuT: Fragment 5

Posted by Wortman - 17. November 2018

Venturien lag im Nordosten von Tagorien und das Reich war unterteilt in sechs Herzogtümer.
In allen Herzogtümern Venturiens wurden auch Frauen in der Kriegskunst unterrichtet. Jedes Jahr im Frühling versammelten sich all die Frauen beim König, welche alle Prüfungen bestanden hatten. Diese wurden vom jeweiligen König zu Ritterinnen geschlagen.
Diese Praktik missfiel den Rittern der Nachbarländer. So wanderten vor vielen hundert Jahren viele der ausgebildeten Frauen in die dicht bewaldeten Gebiete im Norden Venturien aus. Dort schlossen sie sich den Amazonen an. Irgendwann verschwanden die Amazonen und im Laufe der Jahrhunderte wurde aus ihnen ein Mythos, eine Legende. Es wurden nie wieder Amazonen in Venturien oder Tagorien gesichtet.
Noch heute ziehen Frauen in die Fremde, um nach den Amazonen zu suchen.

© 2012 T.R. aka Wortman

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FuT: Fragment 4

Posted by Wortman - 13. November 2018

Venturien lag im Nordosten von Tagorien und das Reich war unterteilt in sechs Herzogtümer. Sie regierten alle völlig autark. Der venturische König wurde aus den Herzogtümern erwählt. Vor 250 Jahren hatte man genug von den Kämpfen um die Herrschaft. Die Herzöge unterzeichneten eine Vereinbarung, dass immer reihum ein Herzogtum an der Reihe war, um den neuen König zu stellen. An dieser Regelung hatte sich bis heute nichts geändert.
Das venturische Volk hatte schon immer eine hohe Frauenrate und so blieb es nicht aus, dass auch Frauen in der Kriegskunst unterrichtet wurden. Viele der Frauen wurden vom König in den Ritterstand erhoben. In anderen Ländern wurden diese Ritterinnen angefeindet, da dort immer noch der Glaube herrschte, nur Männer könnten Schlachten schlagen.

Im Herzogtum Erion gab es die roten Zwillinge. Zwei Frauen, die viele Schlachten geschlagen hatten und mit glänzenden rotorangen Brustpanzer und Helm ihren schwarz gekleideten Kriegern voran ritten.
Es gab in einer erionischen Ode eine Textzeile, die den Zwillingen gewidmet war: „Wenn das doppelte Feuer über den Horizont erscheint, ist der Schwarze Tod nicht mehr weit.“

© 2017 T.R. aka Wortman

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FuT: Fragment 3

Posted by Wortman - 30. Oktober 2018

Amara und Osirian befürchteten, dass Skyllus all seine Macht aufbieten würde um die Finsternis selbst auferstehen zu lassen.
„Sollten sich die Nornen des Blutes zeigen, könnte sich die Finsternis selbst erheben und Skyllus hätte jede Macht der dies- und jenseitigen Welt zur Verfügung.“
Osirian überlegte kurz. „Wir müssen einen Reiter in unserem Namen nach Sydhahmar schicken und Lord Arufa um Hilfe bitten.“
„Ich werde zusätzlich meine fliegenden Boten schicken,“ antwortete Amara.
Osirian nickte zustimmend.

Es kamen Meldungen, dass ein Schiff der Drui’Nor auf See gesichtet wurde. Sie waren die Wächter von Arun’Bor, dem Tor der Finsternis.
Bisher wurde aber der Panzerdrache nicht gesichtet.
Es blieb Amara und Osirian im Moment nichts anderes übrig als zu warten. Warten, dass die Boten nach Sydhahmar durchkamen und Lord Arufa überzeugen konnten, Hilfe zu schicken.

©2011 T.R. aka Wortman

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FuT: Fragment 2

Posted by Wortman - 28. Oktober 2018

Feuerland. Eine karge Ebene, übersät mit unzähligen Flammensäulen, die seit ewigen Zeiten brannten. Eine unheimliche Stille lag über diesem Gebiet. Reisende und Händler, die von und zu den Südländern unterwegs waren, nahmen lieber Umwege in Kauf. Nur selten versuchte einer von ihnen, den direkten Weg über diese Ebene zu nehmen.

Heute wurde diese Stille vom monotonen Gesang dreier Frauen unterbrochen. Devona, Zemlya und Serehaya waren Hexen, die von ihrer Herrin Legraine an diesen Ort geschickt wurden. Lange hatte Legraine nach dieser Stelle gesucht. Hier versank am Anbeginn der Zeit der abtrünnige Erzengel Skyllus im Sand, als er von einer Seraphim getötet wurde.
Jetzt standen die drei Hexen hier und sangen die Beschwörungsformeln um den Abtrünnigen wiederzuerwecken. Stunde um Stunde wiederholten sie die Formeln ohne das sich etwas tat.
Plötzlich kam Bewegung in den Sand. Etwas schien sich unter seiner Oberfläche zu bewegen.
Serehaya, die Älteste der drei Hexen, gab ein Zeichen und sie beendeten den Gesang.
„Kniet nieder“, sagte Serehaya und ging selbst auch in die Knie.
Immer mehr kam der Boden in Bewegung. Langsam tauchte eine schwarz vermummte Gestalt aus dem Sand auf. In der rechten Hand hielt sie einen Speer, der in einem magischen gelben Licht erstrahlte. Unter der Kapuze war es schwarz – undurchdringliches Dunkel.
„Auferstanden!“, erklang eine tiefe Stimme. „Wer seid ihr?“
„Wir sind die Dienerinnen der Oberhexe Legraine. Auf ihr Geheiß hin haben wir euch erweckt, Herr.“ Serehaya sprach die Worte mit Ehrfurcht.
Sie wussten, wen oder was sie heute erweckt hatten. Einen Engel ohne Flügel, dessen Macht man sich nicht in den Weg stellen sollte.

©2011 T.R. aka Wortman

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