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Posts Tagged ‘Traum’

Projekt 52: KW 4/ Als ich klein war

Posted by Wortman - 24. Januar 2011

Das Thema beim Projekt 52 für diese Woche dürfte jede Menge interessante Beiträge bzw. Einblicke in die Kinderzeit geben.

Herr W. brauchte da nicht lange überlegen. Als er klein war hatte er nur ein Ziel: Pirat werden und zu Pipi Langstrumpf ins Taka-Tuka-Land reisen.

Kindheitstraum: Pirat

Bild: T.R. aka Wortman

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Die geheimnisvolle Kirche Teil 2

Posted by Wortman - 6. Juli 2009

Was bisher geschah…

Langsam ging er nach oben, immer auf ein Geräusch horchend. Doch alles blieb still. Die Steintreppe machte einen kleinen Bogen und er sah vorsichtig um die Ecke. Ein weiterer Altarraum lag vor ihm. Wieder war kein Mensch zu sehen.
Links bemerkte er eine alte Holztreppe, die wohl zur Empore hoch führte. Torsten entschloss sich, diese zuerst zu erkunden. Es war die letzte Möglichkeit, wo sich hier jemand aufhalten könnte. Die Stufen knarrten unter seinen Schritten. Auch hier oben war keine Menschenseele.
Die Klappe zum Dachboden war mit einem Schloss gesichert, dort konnte also ebenfalls niemand sein. Er lehnte sich an das Geländer und blickte hinunter in den Altarraum. Ein paar Holzbänke, ein einfacher Altar mit zwei Kerzen, in der Mitte ein Heiligenbild.
Wie war das möglich? Wer hat mir diesen Brief zugeworfen? Hier ist niemand außer mir.
Fischer machte sich wieder auf den Weg nach unten.
Den Brief steckte er ein und verließ diese seltsame Kirche.
Morgen wollte er versuchen, an die Dorfchronik zu kommen. Wenn es etwas über dieses Gebäude zu lesen gab, musste es dort drin stehen.

Er schlief in dieser Nacht sehr unruhig. Die Kirche erschien ihm im Traum. Dann verblasste sie und machte einer anderen Szene Platz.
Gestalten mit Fackeln liefen durch ein Feld. Sie schienen etwas zu suchen und die verbissenen Gesichter ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie erst aufhören würden, wenn sie ihr Ziel erreicht hatten.
„Da!“, schrie einer der Männer und zeigte nach links auf eine kleine Baumgruppe. Eine weiße Gestalt, fast wie ein Schemen, verschwand gerade zwischen den Bäumen.
„Mir nach“, rief ein anderer und die Männer beschleunigten ihre Schritte. Als sie die Baumgruppe erreichten, stand plötzlich eine vermummte Gestalt mit drohend erhobenen Händen vor ihnen. Die Verfolger erstarrten.
Da ertönte eine donnernde Stimme.
„Wie flüchtiger Rauch verweht, wie Wachs vor dem Feuer zerfließt, so vergehen die Frevler vor Gottes Antlitz.“

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Achte gut auf diesen Tag

Posted by Wortman - 19. Januar 2009

Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben –
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

Dschela ed-Din Rumi
(1207 – 1273)

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