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Posts Tagged ‘Werkzeuge’

Fragment 1.6: Tagebuch

Posted by Wortman - 8. Februar 2012

Nach dem Frühstück ritten wir los. Valerian verhielt sich sehr ruhig. Das Gefundene schien ihm sehr zu beschäftigen.
Nach gut eineinhalb Stunden kamen wir an einem verfallenen Gebäude an. Es schien so etwas wie eine Lagerhalle gewesen zu sein. Valerian sagte nur, es wäre da drinnen und wir gingen durch das zerfallene Tor ins Innere.
Der Anblick verschlug mir die Sprache.
Auf der einen Seite der Wand saßen oder lagen mehrere Skelette. Das allein war schon schrecklich, aber was sich im Rest des Raumes offenbarte, überstieg fast unsere Vorstellungskraft. In der Mitte des Raumes stand ein längerer, brauner Tisch auf dem ein Skelett lag. Dahinter in der Ecke des Raumes ein Knochenhaufen menschlicher Skelette.
Ich betete zu unserem Schöpfer, dass dieses Szenario nicht das war, wonach es aussah. Was mich irritierte: Im ganzen Raum fanden sich weder Kleidung, noch Wertgegenstände oder andere Dinge.

Wir begruben die Überreste im Sand.
Wir waren uns klar darüber, dass wir ab jetzt, auf dem Weg in die Grenzzone,  weitaus vorsichtiger sein mussten.

Tagebuch von
Pater Ignatius
21. Juni 76 n.K

© 2012 T.R. aka Wortman

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Fragment 1.5: Tagebuch

Posted by Wortman - 3. Februar 2012

Abendlager. Valerian war uns gen Mittag voraus geritten und so erzählte mir Giselher einige ihrer Erlebnisse von ihren Touren in den Westen. Unbekannte Pflanzen und teilweise sehr seltsame Geräusche in den Nächten, die sie nicht deuten konnten. Nur sehr selten trafen sie auf andere Menschen. Diese wirkten oft furchtsam.
Viele Fabriken und Forschungslaboratorien wurden bei der Katastrophe zerstört. Niemand vermochte damals zu sagen, wie viele Viren und andere Dinge freigesetzt wurden. Dort im Randbereich soll es unter anderem auch ein biokybernetisches Labor gegeben haben.

Am späten Nachmittag trafen wir wieder mit Valerian zusammen. Er kam uns im Galopp entgegen geritten. Irgendetwas hatte er gefunden, was ihm nicht geheuer war. Er wollte es uns nicht sagen und da es bald dunkel geworden wäre, entschieden wir, das Nachtlager aufzubauen und morgen früh nachzusehen.

Tagebuch von
Pater Ignatius
20. Juni 76 n.K

© 2012 T.R. aka Wortman

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Fragment 1.4: Tagebuch

Posted by Wortman - 24. Januar 2012

Jetzt in der Pause habe ich wieder Zeit, ein bisschen zu schreiben. Wenig Menschen sind uns bisher begegnet. Teilweise kommt man sich vor, als wären wir alleine auf der Welt. Die Katastrophe hat rund 9 Milliarden Menschen das Leben gekostet. Das geht aus alten Aufzeichnungen hervor. Der Einschlag, die Strahlung und in den nachfolgenden Jahren Seuchen und andere Dinge sorgten für diese hohe Zahl.

Giselher schläft ein bisschen. Valerian will die Gegend erkunden und ist voraus geritten. Wir werden ihn im Laufe des Nachmittags treffen.

Die Landschaft wird langsamer kahler. Man merkt, wir kommen der Grenzzone immer näher.

Tagebuch von
Pater Ignatius
20. Juni 76 n.K

© 2012 T.R. aka Wortman

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Fragment 1.1: Tagebuch

Posted by Wortman - 24. Januar 2012

Vor Kurzem kamen zwei meiner Glaubensbrüder von einer Reise aus der Grenzzone zurück. Sie hatten seltsames zu berichten:
In einer kleinen Ruine fanden sie Nahrungsmittel und Werkzeuge. Sie glaubten, diese Dinge hätte jemand dort liegen gelassen. Doch am nächsten Tag lagen wieder ein paar neue Sachen dort. Die Beiden kontrollierten diese Ruine ein paar Tage lang und immer fanden sie neue Gegenstände oder Nahrungsmittel. In der Umgebung fanden sie weder Spuren von Fahrzeugen, Menschen oder Tieren.

Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, selbst diesen Bereich der Grenzzone zu besuchen. Ich werde mit den beiden Forschern Giselher und Valerian reisen. Die Beiden sind für fast jedes Abenteuer zu haben.

In drei Tagen werden wir aufbrechen. Vielleicht können wir auch etwas über die verschwundenen Menschen herausfinden.

Tagebuch von
Pater Ignatius
Juni 76 n.K.

© 2012 T.R. aka Wortman

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